Gegründet 1854

Nachrichten aus Budapest und Ungarn

kontakt suche
e-paper
abo

Informationen aus Ungarn und Osteuropa - Abonnieren Sie einen Informationsvorsprung - Abonnieren Sie den Pester Lloyd! HIER

Ausgabe 17 / 2008
23. bis 30. April  2008

POLITIK
WIRTSCHAFT
FEUILLETON
BUDAPEST
OSTEUROPA
WIEN
BEILAGEN
ANNONCEN
PRINTABO
e-paper
ANZEIGEN
Anzeigen
online
Bücher
PL-Chronik

über uns 

english 

magyar

gästebuch
chat

IMPRESSUM

 impressum

 


(c) Pester Lloyd /
Nr. 18 - 2008 POLITIK 28.04.2008
______________________________________________________________
 

Wollte Regierung Selbstverwaltungen überwachen?

Der politische Skandal der Woche: Laut dem oppositionellen Fidesz ist die Regierung in Ungarn bemüht, die überwiegend durch die Oppositionspartei geführten Selbstverwaltungen der Städte und Komitate durch das Amt für Nationale Sicherheit überwachen zu lassen.

Aufgrund eines allgemein formuliertes früheres Gesetz soll dies die Regierung geheim beschlossen haben. Der Minister für Geheimdienste, György Szilvásy, leugnete den Beschluss nicht, doch nach seiner Argumentation solle damit nur dem Missbrauch von EU-Geldern vorgebeugt werden.

Die Opposition behauptet dagegen, die Regierung wolle die gewählten Vertreter der Kommunen bespitzeln, ihre Telefone abhören lassen und anderes mehr. Laut Szilvásy seien solche Maßnahmen nur mit Einverständnis des betroffenen Mandatsträgers, bzw. auf richterliche Anordnung möglich.

Die Maßnahme habe lediglich die Möglichkeit einer freiwilligen Zusammenarbeit der Kommunen mit dem Sicherheitsamt geboten. Da Szilvásy als engster Vertrauter von Premier Ferenc Gyurcsány gilt und der seinerzeitige liberale Koalitionspartner von der umstrittenen Maßnahme keine Kenntnis hatten, hat die Angelegenheit der Glaubwürdigkeit der Regierung weiteren Schaden zugefügt.

Dazu kommen neue Verdächtigungen der Oppositionspresse. Danach soll der Milliardär und Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei (MSZDP), László Kapolyi, Ende 2002 einem privaten Detektivbüro den Auftrag gegeben haben, vermeintlich vom Fidesz-Vorsitzenden Viktor Orbán und anderen verübte Straftaten aufzudecken. Kapolyi war auf der Liste der MSZP ins Parlament gelangt. Seine unbedeutende Partei unterstützt die Sozialisten.

(c) Pester Lloyd

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT - KOMMENTAR ABGEBEN

ILS Fernkurs Europäische Betriebswirtschaftslehre

 

______________________________________________________________

Weiterbildung f�r alle! �ber 180 Fernlehrg�nge an Deutschlands gr��ter Fernschule!

 

Ihre Anzeige hier?

Weiterbildung f�r alle! �ber 180 Fernlehrg�nge an Deutschlands gr��ter Fernschule!

 

 

Ein perfektes Wochenende

 

Probeabo Süddeutsche Zeitung

 

:

 

 


Klingeltoene