|
(c) Pester Lloyd / Nr. 19 - 2008 WIRTSCHAFT 08.05.2008 ______________________________________________________________
Prognose für Ungarns Wirtschaft 2008
Volkswirtschafter trauen Ungarn ein Wirtschaftswachstum von 2,5 bis 3% für 2008 zu, was einer Verdoppelung zum Vorjahr (1,3%) entsprechen würde.
Die Studie der GKI-Erste geht von einem schwachen Start im ersten
Quartal mit gerade 1% aus, dass aber von einem Spitzenwert von 3,5% im vierten Quartal kompensiert wird. Die Inflationsprognose
liegt bei 6-6,5% für 2008. Allerdings sieht man die Teuerung von Lebensmitteln und Energie für Privathaushalte bei dramatischen
10%, was besonders eklatant ist, da auf diesem Gebiet die Teuerung bereits im Vorjahr zweistellig war. Die Gaspreise werden gar um 30%
nach oben schnellen, sagt - nicht nur - GKI voraus. Der Rückgang der Industrieexporte sowie des heimischen Konsums soll sich allmählich abschwächen.
Gut sieht es, dank üppiger EU-Fonds bereits für die Investitionen in
Infrastrukturmassnahmen aus, die einen nicht geringen Anteil an der allmählichen Aufwärtsbewegung der ungarischen Wirtschaft haben.
Vor allem der Bauwirtschaft wird in der zweiten Hälfte des Jahres ein ziemlicher Schub prognostiziert.
Die Realeinkommen der Bevölkerung werden mit einem Plüschen von
0,5-1% fast stagnieren. Der Kurs des Forint wird sich bis Jahresende um einige Prozentpunkte gegenüber dem Euro abschwächen, so GKI.
Die binnen Jahresfrist von 7 auf 8,1% gestiegene Arbeitslosigkeit wird sich nur unwesentlich verringern.
(c) Pester Lloyd
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT - KOMMENTAR ABGEBEN
______________________________________________________________
|