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(c) Pester Lloyd / Nr. 31 - 2008 WIRTSCHAFT 30.07.2008 ______________________________________________________________
Ungarn können nur wenig sparen
Die Mehrzahl der Ungarn spart zu wenig für „schlechte Zeiten“. Eine
internationale Umfrage des Lebensversicherers Aviva ergab, dass 77% nicht ausreichend Vorsorge für Anschaffungen oder Notlagen treffen könnten.
Rund die Hälfte der Befragten gab an, überhaupt nichts sparen zu
können. 10% meinten, sie würden im Schnitt 60.000 bis 120.000 HUF (260-500 EUR) pro Jahr auf die hohe Kante legen, lediglich 1% spart
pro Jahr mehr als 500.000 HUF (2.000 EUR). Damit liegen die Ungarn bei der Sparquote ca. 50% unter ihren Nachbarn in Österreich.
Generell werden in Ungarn, wenn überhaupt, eher kurzfristige
Anlageformen bevorzugt. Längerfristige Spar- oder Vermögensmodelle werden als zu riskant angesehen, eruiert die Studie. So seien nur rund
10% der Menschen bereit, ihr Geld für länger als zehn Jahre fest anzulegen.
(c) Pester Lloyd
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