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(c) Pester Lloyd / Nr. 39 - 2008 WIRTSCHAFT 20.09.2008 _______________________________________________________
Robin Hood-Steuer gegen Energieriesen
Eine sogenannte Robin-Hood-Steuer als Zusatzsteuer von 8% auf die Gewinne
von Energiekonzernen will die Regierung in Ungarn einführen. Diese ist vorerst auf zwei Jahre befristet und soll rund 30 Mrd. HUF (rund 125 Mio EUR) in die
Staatskasse spülen. Die Pläne seien noch in der Beratungsphase, angesichts der vertrackten Mehrheitsfindung im ungarischen Parlament schließen Beobachter
gewisse "Metamorphosen" der Pläne nicht aus. Betroffen von der Steuer wären auch eine ganze Reihe von börsennotierten Unternehmen, darunter in erster
Linie MOL, TVK, Pannergy und Elmü / Emasz. Da durch die Steuer aber eine Preisspirale befürchtet wird, könnten auch energieintensive Branchenriesen wie Rába, Egis, Richter Einbußen erleiden.
(c) Pester Lloyd
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