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(c) Pester Lloyd / Nr. 43 - 2008 WIRTSCHAFT 24.10.2008 _______________________________________________________
Fremdwährungskredite:
Österreich Schuld an Ungarns Problemen?
Zumindest die Fremdwährungskredite sind ein Import aus dem Nachbarland.
Nun, da die eigene Währung verfällt, verteuern sich die Devisen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die Länder, die im Laufe der
Finanzkrise in Bedrängnis gekommen sind, unterstützen. Vor allem der Verfall der Währung im Verhältnis zur Höhe der Fremdwährungskredite hatte Ungarn in echte Schwierigkeiten gebracht.
Das Geschäftsmodell haben nach Einschätzung von IWF-Experten vor allem die
österreichischen Banken nach Ungarn und CEE getragen. "Der Standard" zitiert IWF-Kreise mit den Worten "Die Fremdwährungskredite seien ein
österreichisches Phänomen, das die österreichischen Banken in die CEE-Länder exportiert haben". Dadurch und den Abfluß von Kapital sei das
"Geschäftsmodell der CEE-Staaten" bedroht.
Die Kriegskasse des IWF ist gut gefüllt, rund 180 Mrd. EUR habe man zur
Verfügung um kleineren Industriestaaten und auch Schwellen- und Entwicklungsländern mit Finanzierungen unter die Arme zu greifen.
(c) Pester Lloyd
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