Gegründet 1854

Nachrichten aus Budapest und Ungarn

kontakt suche
e-paper
abo

Informationen aus Ungarn und Osteuropa - Abonnieren Sie einen Informationsvorsprung - Abonnieren Sie den Pester Lloyd! HIER

Ausgabe 18 / 2009
29. April - 5. Mai

POLITIK
WIRTSCHAFT
FEUILLETON
BUDAPEST
OSTEUROPA
WIEN
PRINTABO
e-paper
ANZEIGEN
Anzeigen
online
Bücher
PL-Chronik

über uns 

english 

magyar

gästebuch
chat

IMPRESSUM

 impressum

 

(c) Pester Lloyd / Nr. 43 - 2008 WIRTSCHAFT 24.10.2008
_______________________________________________________

 

Fremdwährungskredite:

Österreich Schuld an Ungarns Problemen?

Zumindest die Fremdwährungskredite sind ein Import aus dem Nachbarland. Nun, da die eigene Währung verfällt, verteuern sich die Devisen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will die Länder, die im Laufe der Finanzkrise in Bedrängnis gekommen sind, unterstützen. Vor allem der Verfall der Währung im Verhältnis zur Höhe der Fremdwährungskredite hatte Ungarn in echte Schwierigkeiten gebracht.

Das Geschäftsmodell haben nach Einschätzung von IWF-Experten vor allem die österreichischen Banken nach Ungarn und CEE getragen. "Der Standard" zitiert IWF-Kreise mit den Worten "Die Fremdwährungskredite seien ein österreichisches Phänomen, das die österreichischen Banken in die CEE-Länder exportiert haben". Dadurch und den Abfluß von Kapital sei das "Geschäftsmodell der CEE-Staaten" bedroht.

Die Kriegskasse des IWF ist gut gefüllt, rund 180 Mrd. EUR habe man zur Verfügung um kleineren Industriestaaten und auch Schwellen- und Entwicklungsländern mit Finanzierungen unter die Arme zu greifen.

 

(c) Pester Lloyd

 

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT - KOMMENTAR ABGEBEN