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(c) Pester Lloyd / Nr. 46 - 2008 FEUILLETON 14.11.2008 _______________________________________________________
Im Rausch der Stunde
Tage im November - Eine Presseschau
Vor 90 Jahren verdienten Schlagzeilen noch diesen Namen, wurden
innerhalb einer Woche jahrtausendalte Monarchien hinweggefegt, Regierungen entmachtet, der Erste Weltkrieg verloren, Republiken
ausgerufen, Revolutionen angezettelt - Kein Stein der ehemaligen Weltmacht Österreich-Ungarn blieb auf dem anderen.
Das Geschehen wurde mittlerweile ausufernd analysiert, Historiker
versuchten zu fassen, was damals unfassbar war. Vieles wäre dazu noch zu sagen, nicht wenig müsste korrigiert werden. Wir wissen heute immerhin, was daraus entstand.
Europa ging unter, um wiedergeboren zu werden, um wieder
unterzugehen und wieder geboren zu werden. Das Zerbersten Europas in einer historischen Presseschau ohne Kommentar, dafür mit der ganzen, ungefilterten Spannweite der Ereignisse...
Graf Mihály Károlyi proklamiert die Ungarische Republik in: Wiener Bilder, 1. Dezember 1918
Pester Lloyd, Budapest, 31. Oktober 1918, Abendblatt, Seite 1:
Eine Nacht der revolutionären Umwälzung
Nachts um 4 klingelte bei Erzherzog Joseph in der Festung das Telefon. Sollte er
nicht sofort den Grafen Karólyi zum Ministerpräsidenten ernennen, werden blutige Unruhen befürchtet. Károlyi: "Die Zeit der Worte ist vorbei! - Die Zeit
der Taten ist gekommen. Wir haben Ungarns Regierung übernommen!"
Die Revolution ist in später Nachtstunde ausgebrochen, sie hat im Laufe der Nacht alle Widerstände glatt und rasch überwunden und sich bis Tagesanbruch ohne Blutvergießen
siegreich durchgesetzt. (...) Den Ausschlag gab die Haltung der Truppen der Budapester Garnison. Aus den Offizieren und Mannschaften hatte sich schon vor Tagen ein Soldatenrat
gebildet und sich dme Nationalrat angeschlossen. Nichts in dem Verhalten dieses Soldatenrates wies auf die Absicht hin, zu einem gewaltsamen Umsturz die Hand bieten zu wollen. Dennoch
sach sich die Militärbehörde veranlaßt gegen ihn einzuschreiten und seine Mitglieder zu verhaften. Das schlug dem Faß den Boden aus. (...) Schon
um zehn Uhr vormittags wurde bekannt, dass Graf Johann Hadik die Betrauung der Kabinettsumbildung zurückgelegt hat und der König den Grafen Michael
Károlyi zum Ministerpräsidenten ernannt hat. So hat eine mächtige Volksbewegung erzwungen, was schon vor einer Woche einzuräumen ein Gebot
vorausschauender Klugheit gewesen wäre. Mit ungeheurer Schuld haben sich diejenigen beladen, die sich mit ihrem Einfluß dieser einzig natürlichen und
vernünftigen Lösung in den Weg stellten. (...) Die Volksregierung muß nun der weiteren Zerrüttung der öffentlichen Zustände entgegen wirken."
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Graf István Tisza, 1861 - 1918 Tisza war zweimal (zuletzt bis 1913)
Ministerpräsident Ungarns und galt von der Jahrhundertwende bis zum Kriegsausbruch als einer der einflussreichsten Diplomaten der Monarchie, der nach historischer
Einschätzung viele Zugeständnisse für sein Land gegenüber Österreich herausholte, so dass es in Wien schon hiess, den Ungarn
gehe es besser als den Österreichern. 1914 soll sich Tisza mit Blick auf erwartete Gebietsgewinne in Jugoslawien für ein militärisches Eingreifen und damit den
Beginn des Ersten Weltkrieges stark gemacht haben. Sein Einfluß wird dabei zuweilen überschätzt, seine Rolle ist aber zumindest umstritten und war stets von
strengem Nationalismus gekennzeichnet. |
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Pester Lloyd, 1. November 1918
Ein blutiges Nachspiel zur unblutigen Revolution.
Die Ermordung des Grafen István Tisza
...Wenige Minuten nach einviertel 6
Uhr öffneten drei Soldaten, die mit aufgepflanztem Bajonett vor dem Hause erschienen und drangen durch den Vorraum in den Salon. Hier trat ihnen Graf Stefan Tisza entgegen. An
seiner Seite die Gräfin und Denise Almássy. (...) Einer der Soldaten wendete sich an den Grafen: "Sie tragen Schuld daran, dass Millionen Menschen zu Grunde gegangen sind, denn Sie
haben den Krieg gemacht!" - Tisza antwortete: "Ich beklage es aus ganzer Seele, daß Millionen Menschen in diesem Kriege zu Grunde gegangen sind. aber es ist nicht wahr, daß ich den
Krieg verschuldet habe!" - (...) Einer der Soldaten: "Die Stunde der Abrechnung hat geschlagen!" - Drei Schüsse krachten und drei Geschosse
durchbohrten den Grafen, der zwischen seiner Frau und der Gräfin Almássy zu Boden sank. "Ich bin getroffen. Ich sterbe. Das musste so geschehen."
Neues 8-Uhr-Blatt, Wien, 8. November 1918, Seite 1:
Besetzung ungarischer Orte durch die Tschecho-Slowaken
In Magyarsokol im Preßburger KOmitat hat Dr. Okany im Namen des tschecho-slowakischen Staates die
Verwaltung übernommen. Ferner wurden die Bezirke Holics, Szénicz, Waagujhely, Miawa vom tschechischen Nationalrat besetzt.
Pogrome in Westgalizien
Hier sind Nachrichten eingetroffen, daß in den westgalizischen Städten seit
vorgestern große blutige Judenpogrome stattfinden. Es kam zu vielen Brandstiftungen und Plünderungen in jüdischen Häusern und Geschäften.
Zahlreiche Juden wurden ermordet. Die Entente-Staaten wurden aufgefordert, in Polen Ordnung zu schaffen.
Der Waffenstillstandsvertrag mit Ungarn
Bei der Zusammenkunft des Generals d´Eiperey mit Grafen Karolyi in Belgrad
wurden der ungarischen Delegation die Waffenstillstandsbedingungen der Entente überreicht. Der erste Punkt der Konvention bestimmt, daß die ungarische
Regierung jene Gebiete militärisch räumt, welche von der Szamos, von Maros-Vasarhely, dem Maros-Fluß bis zu dessen Mündung in die Theiß, dann von
Szabadka, Baja, Pecs und der Drau bis zur kroatisch-slavonischen Grenze begrenzt werden.
Wiener Allgemeine Zeitung, Wien, 9. November 1918, Seite 1:
Deutschland - Republik
Ausrufung der Republik in Berlin.
Abdankung Kaiser Wilhelms und des Kornprinzen. Der Kampf um die Freiheit
Deutschland - Republik? Die Unwahrscheinlichkeit dieses Ereignisses käme höchstens seiner Größe gleich.
Freilich: Klar und gegeben ist bis nun der tragische Abgang des Hohenzollern-Kaisers. (...) Die hastig sich überstürzenden Ereignisse lassen absolut keine klare
Übersicht mehr zu. In Bayern ist seit zwei Tagen die Republik ausgerufen, ohne daß aber irgendeine Äußerung des Königs vorläge. ...
Karolyis Belgrader Reise
... Es war noch lange nicht alles verloren, da erschollen von Ungarn her, das es im
Verbande der alten Monarchie unter allen Ländern am besten gehabt hat, die ersten Schreckensrufe. Die Zersetzungserscheinungen, denen wir alle zum Opfer
gefallen sind, ... nahmen von dort ihren Ausgang. Politische Führer, sonst nackensteif, waren auf einmal zusammengeklappt und zündeten ihr eigenes Haus
an. Wir können natürlich nicht vergessen, daß sie uns ohne zwingende Not, daß sie den Keim der Destruktion in die gemeinsame Armee warfen und daß sie alles
taten, um sich bei der Entente einzuschmeicheln und möglichst günstige Bedingungen zu ergattern. Heute ist nicht die Zeit, über ethische Probleme zu
grübeln, die kommt später und wird ein unerbitterlicher Richter sein. Aber Göttin Nemesis hat sich schon jetzt vor dem Ungarn, der für die Gegenwart und Zukunft
seines Vaterlandes verantwortlich ist, vor dem Grafen Karolyi, aufgerichtet. Er kam vorgestern mit einem Memorandum nach Belgrad, um mit General
d´Esperey zu verhandeln. Es ist ein Kniefall gewesen, bei dem er mit der Lippe den Boden berührte, ein Kniefall, getan, bevor er dazu gezwungen wurde. Die Antwort war dementsprechend....
Freie Presse, Wien, 10. November 1918, Seite 1:
Der Zorn hat die Revolution gemacht
Die Abdankung des Kaisers Wilhelm ist heute fast ein Nebenereignis. Es war bereits morsch
im Holze und mußte niederbrechen. Er hat niemals verstanden, dem Volke etwas zu sein, und deutscher Art ist er stets fremd gewesen,
mit dem Hang der Schaustellung, mit der Ruhelosigkeit, die ihn trieb, häufig den Ort zu wechseln, mit der den Sitten des preußischen Hofes so gar nicht
angemessenen Prachtliebe und mit der Unstetigkeit im Wollen und Denken. (...) Das große Ereignis ist nicht das Verschwinden des Kaisers, sondern der Arbeiter-
und Soldatenrat, der in Berlin den Kaiser absetzen konnte. Wenn in einem Volke, das seit Jahrhunderten an militärischen Gehorsam gewöhnt ist, ganze Regimenter
sich mit den Aufständischen verbinden, wenn in einem Lande, wo der Obrigkeitsstaat, die Unterordnung und die Überordnung sich im Blute festgesetzt
haben, die Soldaten mit Geschützen und Gewehren auf die Straße ziehen und jeder Widerstand versagt, das sind große Veränderungen im öffentlichen Geiste.
München und Braunschweig, wo die Wittelsbacher und die Welfen regieren, Hamburg und Lübeck fügen sich mit gleicher Wehrlosigkeit. In solchen
Geschehnissen ist Deutschland mit seinem festen Beamtentum und verläßlichen Offizierskorps nicht wieder zu erkennen. Der Zorn hat die Revolution gemacht.
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Pester Lloyd, 11. November 1918, Abendblatt, Seite 1: In eigener Sache: 155 Jahre Pester Lloyd
Bevorstehende Abdankung Kaiser und König Karls
Die Proklamierung Deutschösterreichs als Republik soll bevorstehen. Graf Károlyi über das Eindringen der Serben und Tschechen in Südungarn und
Oberungarn. Äußerst kritische Lage auch hinsichtlich Rumäniens. Bevorstehende Unterzeichnung des Waffenstlillstandsvertrages. Clemenceaus ausweichende Antwort.
Ebenda, 13. November:
Straßentumulte vor dem Parlamentspalast in Wien.
Im Rahmen einer großartigen Massenfeier wurde heute von der Rampe des
Parlamentes die deutschösterreichische Republik und ihr Anschluß an das Deutsche Reich verkündet. Neben roten Fahnen sah man auch solche mit
besonderen, auf die Bedeutung des Tages bezüglichen Inschriften, am häufigsten: "Hoch die demokratische Republik!". Die bewährte Organisationskunst der
Sozialdemokraten bewies wieder einmal ihre Fähigkeit zur Beherrschung der Massen. Kein Wachmann auf den Straßen. Nur Ordner mit roten Armbinden. (...)
Gegen Ende der Ansprachen kam es zu einem Aufsehen erregenden Zwischenfall. Ein Roter Gardist hatte sich der neuen Staatsflagge (rot-weiß-rot) bemächtigt und
mit einem Taschenmesser den weißen Mittelstreifen herausgeschnitten, die übrig gebliebenen Seitenlappen aneinander geheftet und unter großem Beifall seiner
Gesinnungsgenossen die ziemlich trübselig zugerichtete Flagge gehisst.
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"Bitte, kann man Madame Austria sprechen?" "Bedaure, ausgezogen. Unbekannt wohin." Die Bombe, Wien, 10. November 1918
Wiener Allgemeine Zeitung, 14. November 1918, Seite 1:
Krieg im Frieden
Tschechisch-ungarische Kämpfe: Während die ganze Welt bemüht ist, auf den
Trümmern der in vier schrecklichen Jahren zusammengebrochenen Kultur die Grundlagen neuen Lebens aufzubauen, bereiten sich auf dem Boden der früheren Monarchie neue Kämpfe vor. Der Osten des
alten Reiches steht in Flammen. Die Polen und die Ruthenen liefern sich erbitterte Schlachten, Rumänen und Serben haben die Grenzen Ungarns überschritten,
dessen Jugend zu einer neuen Mobilisierung ausgerufen wird. Tschecho-slowakische Truppenteile sind in Nordwestungarn eingerückt und heute
wird bekannt, dass auch unser engeres Heimatland, Niederösterreich durch die Gefahr einer Invasion vom Norden her bedroht wird...
Großreinemachen
Das Großreinemachen kennt keine Ausnahmen und keine Vergünstigungen. Es
vergißt auch nichts. Nun ist das Herrenhaus geschlossen worden und die letzte Sitzung des alten Abgeordnetenhauses hat stattgefunden. Und nun geht´s auch
dem Wiener Gemeinderat an den Kragen. Die schöne Einmüthigkeit, die christlichsoziale, die ungestörte, ist nun vorbei. Die Tage von Aranjuez... Der
Aufmarsch von fünfzig sozialistischen Gemeinderäten, denen sich noch fünfundzwanzig Freiheitliche hinzugesellten wird nicht nur das äußere Bild des Rates verändern...
Pester Lloyd, 15. November 1918
Das Manifest König Karls an das ungarische Volk
Der König von Ungarn ist dem Beispiel des Kaisers von Österreich gefolgt... König Karl verzichtet auf jeden Anteil an den ungarischen
Staatsgeschäften. Er unterwirft sich im Voraus der Entscheidung des Landes über die zukünftige Staatsform.
Der Sinn des Weltkrieges beginnt sich allmählich
zu enthüllen, und an den Nationen ist es, ihn richtig zu erfassen. Die furchtbaren Leiden haben gelehrt, das die Menschheit sich gegen die Gefahr ähnlicher Heimsuchungen nur schützen kann,
wenn die Völker sich von ihrer ganzen Vergangenheit losreißen, alle Überbleibsel über Bord werfen und den überkommenen
Staatsbegriff in einem Sinne umformen, der ihnen die uneingeschränkte Gewalt einräumt. Die Völker müssen Herren ihrer eigenen Schicksale werden. (...) Man
darf ruhig feststellen, dass alle Völker von ihren Machthabern zur Schlachtbank geführt worden sind, ohne eigentlich zu wissen wofür und warum. (...) Das Volk
war von seinen Machthabern gegängelt, seine Freiheit war Katzengold, sein Selbstbestimmungsrecht eine Schimäre. Daraus ist das namenlose Unglück der gesamten Menschheit geworden.
Wiener Allgemeine Zeitung, 16. November 1918, Seite 1:
Abschied von der Stephanskrone
Der heutige Tag begräbt das große alte Symbol ungarischen staatsrechtlichen
Ehrgeizes: den Glanz der Krone des Heiligen Stephan. Das Abgeordnetenhaus der ungarischen Nation wird aufgelöst, das Haus der Magnaten, die eigentliche
repräsentative Stammburg der Beherrscher des Landes, existiert nicht mehr, und vor dem Angesicht des Budapester Volkes
proklamiert der Nationalrat heute die Republik. Die Ungarn haben den Sinn für Arrangement und Verschönerung solcher Ereignisse. Sie zählen zu jenen Völkern,
denen das Pathos der großen Gebärde anhaftet und die immer irgendwie im Rausch der Stunde leben.
(...) Die ungarische Republik wird vor allem keine ungarische, sondern eine
magyarische sein. Das läßt sich bereits präzise und ohne überflüssige Sentimentalität behaupten. Serbische Truppen haben, im Einverständnis mit der
Entente, einen namhaften Teil Südungarns besetzt, der rumänische Nationalrat hat in Arad die Forderung nach fast ganz Siebenbürgen aufgerollt, polnische
Legionäre stehen im Komitat Saros, tschechische Soldaten in den slowakischen Grenzgebieten. Endgültig verloren ist das Königreich Kroatien. Wenn man
bedenkt, daß vor acht Tagen noch die Frage der Einverleibung Dalmatiens und Bosniens in die ungarische Reichshälfte ventiliert wurde, so erfaßt man annähernd
vielleicht Gewalt und Bedeutung des Sturzes, die historische Tragik solchen Zusammenbruchs.
Historisches Unglück ist aber selten ganz frei von historischer Schuld. Und wenn
heute Ungarns Katastrophe wenig Schmerz, wenig Mitleid und noch weniger Hilfsbereitschaft der benachbarten Nationen findet, so mag erklärend kürzerer
oder längerer Rückblick dienen. (...) Der nationale Chauvinismus entsteht irgendwie durch Druck, jeder nationale Auffschwung irgendwie durch das
Bestreben, ihn zu verhindern. In diesem Punkte hat das großmagyarische System unendlich viel gesündigt. Wir verdanken ihm die Krisis des Südslawentums
innerhalb der früheren Monarchie, die Verschlechterung zumindest des Gefühlsverhältnisses zu Rumänien und die slowakischen Separationsbestrebungen... (...)
Das alte Österreich-Ungarn hat die Erb- und Erzfeinschaft des Königreiches
Serbien nicht zuletzt dem Hochmut der ungarischen Prestige- wie der Skrupellosigkeit der ungarischen Wirtschaftspoltitik zu danken. (...) Wie hat uns
Ungarn in diesem Kriege Bruderhilfe geleistet! Gleich einem feindlichen Land waren wir aus- und abgesperrt, mit scharfen Patronen schossen die ungarischen
Grenzjäger auf jeden geschmuggelten Kartoffelrucksack, und während in Wien Frauen und Kinder hungerten, buk man in Südungarn weiße Semmeln. (...) Man
darf annehmen, daß eine Situation wie die jetzige Besinnung und Erkenntnis wachrufen, dass es ein neues Ungarn und ein anderes Ungarn geben wird. Dieses Ungarn wollen wir gerne begrüßen. (...)
Auswahl und Bearbeitung: Marco Schicker
(c) Pester Lloyd
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