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(c) Pester Lloyd / Nr. 48 - 2008 WIRTSCHAFT 22.11.2008
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Der Kaffeehimmel über Ungarn
Der anglo-polnische Kaffeebrüher und Sandwichmacher Coffeheaven will sich aus Rumänien und der Slowakei zurückziehen, dafür aber in Ungarn weitere seiner "Caféterias" eröffnen.
Coffeeheaven werde Rumänien
vornehmlich wegen Mängeln in der Infrastruktur und der ausufernden Korruption verlassen (immerhin kann man in Ungarn auf bessere Infrastruktur zurückgreifen...). Eine dynamische
Geschäftsentwicklung sei in Rumänien jedenfalls nicht möglich gewesen, resümiert Richard Worthington, CEO des Unternehmens.
In der Slowakei sieht der Manager hingegen hohe Risiken wegen der einseitigen
Ausrichtung des Landes auf die Autoindustrie. Was viele als das "slowakische Wunder" bezeichnen, mache das Land in Wahrheit ziemlich anfällig.
In Ungarn betreibt man derzeit zwei Geschäfte, eines im Arena Plaza und
eines am Ferenciek tere. In Polen ist man mit 54 Geschäften Marktführer, weitere Depandancen bestehen in Tschechien (19), Lettland (8) und Bulgarien
(4). Seit 2001 ist das Unternehmen an der Londoner Börse im sogenannten "Alternativne Markt" gelistet.
Auch Weltmarktführer Starbucks schielt bereits auf eine Lokalität in Budapests
Haupteinkaufsstraße Váci utca, um ein Flagschiff-Store in Ungarn zu implantieren. Starbucks scheint indes weniger Probleme mit dem "korrupten"
Rumänien zu haben, man eröffnete dort kurz nach dem Marktstart vor einem Jahr drei weitere Geschäfte.
(c) Pester Lloyd
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