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(c) Pester Lloyd / Nr. 48 - 2008 WIRTSCHAFT 22.11.2008
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Entwicklungsbank legt eine Milliarde drauf
Die Europäische Entwicklungsbank (EBRD) will sich im Angesicht der drohenden Rezession zukünftig verstärkt in Osteuropa engagieren.
EBRD-Präsident Thomas Mirow kündigte für das Jahr 2009 Investitionen in
Höhe von 7 Mrd EUR an, 1 Milliarde mehr als ursprünglich geplant. Das ist der höchste Investitionsbetrag seit Gründung der Organisation. Rund die Hälfte
davon soll in Mittel- und Osteuropa eingesetzt werden. ERBD-Kredite werden meist als Ergänzungsfinanzierung zu Bankkrediten über die Hausbank gegeben,
um die Kapitalausstattung für Firmengründer und Investionsprojekte zu verbessern. Gleichzeitig reduzieren die Banken damit ihr Ausfallrisiko.
“Die EBRD ist finanziell mehr als gut ausgestattet und wird daher auf die
außerordentlichen Umstände entsprechend reagieren. Es geht neben der konkreten wirtschaftlichen Unterstützung auch darum, gemeinsam mit
anderen internationalen Institutionen ökonomisches Vertrauen in die CEE-Region zu schaffen." sagte Mirow. Besonders im Fokus stehen 2009 neben
den Staaten Ostmitteleuropas auch die Staaten des Westbalkans und des Kaukasus. Die EBRD ist an rund einhundert Partnerbanken in Europa beteiligt
und Kreditgeber von weiteren 200 Finanzinstituten. Das Engagement der EBRD ergänzt das 25 Mrd. EUR-Hilfspaket der EU für strauchelnde Mitgliedsstaaten.
(c) Pester Lloyd
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