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(c) Pester Lloyd / Nr. 48 - 2008 WIRTSCHAFT 22.11.2008
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Entlassungswellen in Ungarn
"In den nächsten Wochen ist mit der Entlassung von tausenden Arbeitern zu rechnen", fürchtet Ungarns Wirtschaftsminister Gordon Bajnai.
Gleichzeitig kündigte der Minister auf einer Pressekonferenz am Samstag an,
"gezielte Hilfen" vor allem an kleine und mittelgroße Betriebe zahlen zu wollen, wenn diese auf Kündigungen verzichten. Die Ankündigung kam nach einer
Sitzung des Parteipräsidiums der Regierungspartei MSZP. Für die kommenden Monate werde mit einer sehr "angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt" gerechnet.
Nach bisherigem Kenntnisstand sind in der abgelaufenen Woche rund 1.760
Stellen, vornehmlich im Industriesektor, weggefallen, die Woche davor waren es bereits 1.400, davon allein 300 beim Autozulieferer Eybl. Nicht mit gezählt
dabei sind Zeitarbeiter sowie Umstellungen auf Teilzeitarbeit bei teils erheblichen Lohneinbußen. Die EU-Mittel in Milliardenhöhe sollten genügen, um
rund 100.000 Jobs zu schützen und bis zu 20.000 neue zu schaffen, meinte der Minister, Unternehmen mit 5-50 Angestellten seien bei der Förderung bevorzugt.
(c) Pester Lloyd
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