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(c) Pester Lloyd / Nr. 49 - 2008 WIRTSCHAFT 01.12.2008
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Jeder fünfte Arbeiter von Suzuki muss stempeln gehn
Immer mehr "Vorzeigebetriebe" in Ungarn müssen aufgrund der weltweiten
Wirtschaftskrise, die sich naturgemäß zuerst auf dem Automarkt bemerkbar macht, Menschen entlassen.
Die offiziellen Zahlen der letzten Wochen gaben 1.200 - 1.800 Entlassungen im
Industriesektor pro Woche an, wobei es jede Woche rund 20% mehr wurden. Dabei sind, wie berichtet, noch nicht einmal die Kündigungen von
Leiharbeitsverträgen und anderen subunternehmerischen Kontrakten berücksichtigt. Audi in Györ verlängert seine Weihnachtsferien auf rund 4
Wochen, bis zu 20.000 Automobilbauer in Tschechien und der Slowakei (wir berichteten) dürften in den nächsten drei Monaten "abgebaut" werden.
Allein Suzuki in Esztergom kündigte nun Ende vergangener Woche die
Entlasssung von 1.179 Arbeitern, "wegen dramatischer Absatzeinbrüche" an. 320 Neueinstellungen wurden rückgängig gemacht, 1.140 Angestellte und
Arbeiter erhalten im Januar ihre Kündigung. Diese erfuhren davon aus den Medien, dem Portal Index.hu kam eine entsprechende Empfehlung der Bosse in
die Hände. Auch der Autoradiohersteller Videoton wird wohl auf 250 Mitarbeiter verzichten müssen, 60 weitere gehen bei Vibracoustic in
Nyíregyháza. Die Gewerkschaften sind wütend, aber machtlos.
(c) Pester Lloyd
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