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(c) Pester Lloyd / Nr. 02 - 2009 WIRTSCHAFT 16.01.2009
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Neuwagenmarkt am Boden
Der Neuwagenmarkt in Ungarn litt 2008 erwartungsgemäß stark, die höchsten Rückgänge gab es im letzten Quartal, in dem die Krise bereits
offenkundig wurde, insgesamt gingen die Neuzulassungen 2008 um 10,4% auf 158.628 verkaufte Fahrzeuge zurück.
Der Markt für Neuwagen ist damit das vierte Jahr in Folge im Abwärtstrend,
seit er 2004 mit 208.000 Einheiten eine Rekordmarke erreichen konnte. Diese Zalhen veröffentlichte die Vereinigung ungarischer Autoimporteure.
Im vierten Quartal mußten sich die Händler mit nur 33.356 verkauften Autos
zufrieden geben, ein Rückgang zum Vorjahresquartal um 28%. Markt- bzw. Markenführer (da z.B. Skoda, Audi, Seat und VW getrennt geführt werden, obwohl sie zum gleichen Konzern
gehören) blieb der "heimische" Hersteller Suzuki, der 26.824 Autos verkaufte (-16,9% zum Vorjahr), Opel findet sich auf Platz 2 (17.650, -12,4%), gefolgt von Ford (17.239,
-6%), VW (13.577), Skoda (11.500) und Toyota (10.025).
Alle Top Ten Unternehmen
mussten 2008 Federn lassen, interessanterweise konnten Premiumhersteller wie Audi, BMW, Mercedes, Saab und Volvo etwas zulegen. Entgegen dem zu erwartenden Trend,
sind vor allem die Klein- und Kleinstwagenverkäufe mit 18% am stärksten gesunken.
Mittel- SUV-Klasse legten leicht zu. Transporter und Klein-LKW unter 3,5
Tonnen wurden mit über 50% von Ford, Fiat, Volkswagen und Peugeot beherrscht. Die 5-15-Tonnen Kategorie verlor rund 10%, Iveco und Mercedes führten hier den Markt an. Bei über 15
Tonnen hat MAN die Nase vorn, in diesem Segment gab es keine Veränderungen zu 2007.
Die Aussichten für dieses Jahr bleiben - trotz erweiterter Rabattschlacht -
düster. Ein weiterer Rückgang von 12-15% wird nicht ausgeschlossen.
(c) Pester Lloyd
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