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(c) Pester Lloyd / Nr. 02 - 2009 WIRTSCHAFT 16.01.2009
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Deutsche Investoren bleiben Ungarn treu
Ungeachtet der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise werden die deutschen Investoren Ungarn treu bleiben. Das sagte die Botschafterin der
Bundesrepublik in Budapest, Dorothee Janetzke-Wentzel, in einem Interview mit der Tageszeitung Népszabadság am Donnerstag. Mercedes
eröffnet 2011 Werk in Kecskemét - ob Kanzlerin Merkel zum 20. Jahrestag der Grenzöffnung kommt, ist noch ungewiss
Deutschland habe bisher rund 15 Milliarden Euro in
Ungarn investiert, mehr als 7.000 Unternehmen seien vollständig oder teilweise in deutschem Besitz, die zusammen fast eine Viertel Millionen Menschen
beschäftigen. Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern ist mittlerweile so hoch wie jenes zwischen Deutschland und Japan. Gegenüber dem
"Exportweltmeister" Deutschland hat Ungarn sogar ein Handelsbilanzüberschuss.
Foto: Dt. Botschaft
Die Botschafterin bestätigte noch einmal die Absicht des Daimlerkonzerns sein
neues Großwerk in Kecskemét zu errichten, so dass dort 2011 das erste Auto vom Band laufen könne.
Zur Wirtschafts- und Energiekrise meinte die Diplomatin, dass die derzeitige
Situation die Notwendigkeit von Diversifizierungen sowohl bei den Energiequellen als auch den -lieferanten unterstreiche. In diesem Sinne ist auch
die Anregung Deutschlands zu einer Internationalen Energiekonferenz Ende Januar zu verstehen. Man begrüße auch die geplante Budapester
Nabucco-Konferenz, die sich mit den Fragen von stabilen Lieferanten beschäftigen wird.
Ob Angela Merkel zu den Feierlichkeiten anläßlich des 20. Jahrestages des Fall
des Eisernen Vorhangs nach Budapest kommen wird? "Wir würden sie gerne hier begrüßen, aber es steht noch nicht fest, obsie vor den Bundestagswahlen
am 27. September Zeit finden wird."
(c) Pester Lloyd
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