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(c) Pester Lloyd / Nr. 06 - 2009 WIRTSCHAFT 01.02.2009
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Hazadeure oder Verheißung?
Trotz Krise, versuchen sich dieses Jahr einige Unternehmen neu auf dem Budapester Börsenparkett.
Dass der BUX, Budapests Blue-Chip-Index, sich innerhalb der letzten 6 Monate
fast halbiert hat, zeichnet kein günstiges Umfeld für Börsengänge. Andererseits brüten die Banken "ihr" Geld derzeit gerne lieber selbst aus oder verleihen es nur
zu fast unzumutbaren Bedingungen. So können sich Unternehmen, die sich zwar in zukunftssicheren Branchen oder Nischen bewegen nur auf die gute alte
Unternehmensanleihe einlassen. Einige wagen es dennoch direkt in den freien und anonymisierten Handel an der Börse. Bis Ende Februar wird der IPO des
Gashändlers KEG erwartet, freilich geht es heir nur um 10% der Firmenanteile, der Rest befindet sich in Händen der Aktionäre der Phylaxia. Die NordTelekom
will bis Ende Mai gelistet sein. Der Immobilienentwickler Z-Broadband hingegen hat, aufgrund der desaströsen Lage am Markt sein "going public" auf "einen
späteren Termin 2009" vertagt. Ein vierter Kandidat ist der Gefrierfleischproduzent Matusz-Vad, der bis Ende März für einen Börsengang
bereit sein könnte. Er will frisches Geld für Zukäufe und musste seine Wachstumsaussichten für dieses Jahr gerade von 30 auf 14,5% revidieren, aber immerhin noch Wachstum.
(c) Pester Lloyd
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