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(c) Pester Lloyd / Nr. 05 - 2009 WIRTSCHAFT 28.01.2009
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Ferieninsel als Erdgasterminal?
Vergangenen Donnerstag traf Minsiterpräsident Ferenc Gyurcsány den
Energieminister von Qatar, Abdullah Al Attiya, um über die Möglichkeiten der Lieferung von verflüssigtem Erdgas nach Europa zu beraten. Gyurcsány machte
sich zu einem Kurztrip in die beiden Emirate Omar und Qatar auf, um die Energieabhängigkeit des Landes zu verringern, hiess es.
Qatar verfügt - neben Russland, Iran, Aserbaidshan und Norwegen - über die
größten bekannten Erdgasreserven der Welt. Gyurcsány wurde von Managern und Spezialisten der MOL begleitet. Das Szenario sähe so aus, dass die Qatarer
gemeinsam mit MOL, OMV und der INA auf der kroatischen Ferieninsel Krk ein Erdgasterminal errichten würden, von dort würde das Gas über Rijeka wieder
per Pipelines (die auch noch errichtet werden müssten) weitergeleitet. Inwieweit die Ferienqualität der bei Urlaubern sehr beliebten Insel Krk darunter
leiden würde, bleibt offen. Der Transport von Flüssiggas ist deutlich teurer als die Durchleitung in Pipelines.
(c) Pester Lloyd
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