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(c) Pester Lloyd / Nr. 06 - 2009 WIRTSCHAFT 04.02.2009
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Immobilienentwickler Ablon zieht die Notbremse
Wegen der Kreditklemme muss ein CEE-Vorzeigeentwickler seine Baustellen schließen. Lediglich drei Projekte in Prag und Budapest werden noch notdürftig zu Ende gebracht.
Der vor allem in Mittelosteuropa aktive Großentwickler von Immobilienprojekten,
Ablon, mit Sitz in Budapest und Notierung in London stoppt bis auf drei, alle seine laufenden Immoblienprojekte. Damit liegen fast zwei Dutzend Baustellen in
Tschechien, Polen, Rumänien und Ungarn vorerst auf Eis. Dennis Twining, Chef des Unternehmens, meint zu der dramatischen Maßnahme "Bis sich die Banken
wieder dazu entschließen, Finanzierungen fortzusetzen, werden wir nur kleinere Innenausbaumaßnahmen durchführen."
Die drei Ausnahmen bilden das 40 Mio EUR Blaha Hotel- und Handelsobjekt in der
Budapester Innenstadt, die zweite Ausbauphase des Flughafen Logistik Centers Ferihegy sowie die Viva Residenz mit 162 Einheiten in Prag. Allein in Rumänien
wollte Ablon bis zu 800 Mio EUR in 34 ha in der Nähe von Bukarest investieren, ein Wohnpark ist mitten in der Bauphase.
Ablon hält und betreibt weiterhin 13 vollendete Profitcenter, deren Wert jedoch
um 9% berichtigt werden musste und nun, nach Unternehmensangaben bei rund 590 Mio EUR liegt. Die Mehrheit am Unternehmen halten die Österreichische
Volksbank und ein Konsortium um den israelischen Geschäftsmann Uri Heller.
(c) Pester Lloyd
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