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(c) Pester Lloyd / 09 - 2009 WIRTSCHAFT 23.02.2009
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Ausländer verschwinden vom Wohnungsmarkt in Ungarn
Der Bau von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern in Ungarn ist im Jahre
2008 insgesamt um 40% eingebrochen. Hinzu kommt nun eine massive Zurückhaltung von Investoren, die sich bisher in Wohneigentum als Geldanlage
engagierten. Dadurch ergibt sich ein Angebotsüberschuss auf dem Markt für hochwertige Wohnungen, die Preise sacken weiter. Auch die Entwickler der in
den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden schiessenden Wohnparks bekommen Probleme und melden, dass ca. jeder zweite Kunde bereits einen Rückzieher
gemacht habe, vor allem die Ausländer ziehen sich praktisch komplett vom Markt zurück. In diesem Zusammenhang wird vom Verband der Wohneigentümer und
Häuslebauer ganz massiv das von der Regierung geplante Sonderkonjunkturprogramm für die Bauwirtschaft in Höhe von 1,8 Billionen HUF
(rund 6 Mrd. EUR) kritisiert. Dort würden zwar Schulen, Straßen und Krankenhäuser genannt, jedoch keine einzige Maßnahme die den Bau von
Einfamilienhäusern begünstige. Daher forderte man drt Nachbesserungen, um auch Wohneigentum weiter mögich zu machen.
(c) Pester Lloyd
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