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(c) Pester Lloyd / 10 - 2009 POLITIK 09.03.2009
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Kampfansage gegen Währungsverfall

Die ungarische Zentralbank will "das gesamte Arsenal zum Kampf gegen den exzessiven Verfall des Forint" nutzen.

Neben solcher Art von Ankündigungen zählt dazu vor allem der Verkauf von Eurobeständen. Zinsanhebungen sind derzeit eher keine Option. Das etwas vage Ziel der Nationalbank besteht nach deren Bekunden darin, "die Prozesse am Finanzmarkt mit den Aussichten der Realwirtschaft zu harmonisieren". Die derzeitige wochenlange rasante Talfahrt des Forint habe mit den Fundamentaldaten der ungarischen Finanzwirtschaft nichts mehr zu tun.

"Es gibt Tendenzen die Lage in Mittelosteuropa schlecht zu reden." Immerhin stünden dem Land bedeutende Kreditlinien internationaler Geldgber zur Verfügung (gemeint ist das EU- IWF- Hilfspaket), die Fremdwährungsreserven seien relativ stabil und den einheimischen Banken werde von den ausländischen Muttergesellschaften permanent der Rücken gestärkt. Der Forintabsturz würde gleichwohl negativen Einfluß auf die finanztechnischen Bedingungen in Ungarn ausüben, hieß es.

Sowohl am 6. als auch am 8. März trafen sich die Zentralbanker zu außerordentlichen Sitzungen, um über Lage und Maßnahmen zu beraten. Am Montag stand die ungarische Währung bei ca. 311 zum EUR und damit rund 6-7 Forint besser als noch am Freitag.

 

(c) Pester Lloyd

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