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(c) Pester Lloyd / 11 - 2009 WIRTSCHAFT 11.03.2009
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Gerücht um Einfrieren von Konten: "schlechter Scherz"

Seit letzter Woche wuseln Gerüchte aus diversen Hinterzimmern, ungarische Banken könnten die Guthaben ihrer Kunden einfrieren oder den Zugriff beschränken. Als Datum für einen dann befürchteten Bankenrun wurde ausgerechnet Freitag, der 13. kolportiert. Nachdem bereits die ungarische Finanzmarktaufsicht PSZÁF dies als kompletten Unsinn abgetan hatte, sahen sich heute auch Bankmanager auf einer Pressekonferenz im Anschluß an eine Bankentagung zu Dementis aufgefordert.

"Selbst wenn sich Ungarns negative Wirtschaftsentwicklung fortsetze, ist ein Einfrieren der Bankguthaben ein Ding der Unmöglichkeit", sagte z.B. Péter Heim, Chef des Aegon Fonds Managements. István Hamecz, Leiter der Fondsabteilung der OTP nennt alles nur einen "schlechten Scherz". "Völlig irrational" sei angesichts der "unbegrenzten Forintliquidität" so ein Gedanke, fügte András Vértes vom Forschungsinstitut KGI hinzu.

Marktbeobachter kritisieren indes, dass es sowohl von der Nationalbank als auch der Finanzaufsicht überhaupt Dementis zu der Sache gegeben habe. Es wäre ein psychologisch kontraproduktives Signal, auf solche abstrusen Gerüchte überhaupt einzugehen. Als Quelle wurden Biertischgespräche angelsächsischer Bankanalysten vermutet.

 

(c) Pester Lloyd

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