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(c) Pester Lloyd / 14 - 2009 WIRTSCHAFT 03.04.2009
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Diageo entlässt 300 Mitarbeiter in Ungarn
Der weltgrößte Spirituosenkonzern Diageo hat 300 der 750 Mitarbeiter seiner
Budapester Niederlassung gekündigt. Einige Aufgaben des ungarischen Servicecenters werden in Zukunft nach Manila ausgelagert. In Budapest wurde
und wird seit 2001 unter anderem ein großer Teil der internationalen Controlling und Buchhaltungsaufgaben des Konzerns abgewickelt. So wird u.a. das
Rechnungswesen für die Aktivitäten in Großbritannien, Irland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz hier erledigt.
Grund für die Auslagerung war einst nicht nur der Kostenfaktor, auch die relativ
große Zahl gut ausgebildeter Finanzspezialisten mit Fremdsprachenkenntnissen gaben damals den Ausschlag für die Ansiedlung. Noch 2006 kündigte Diageo-Chef
Stephen Smith gemeinsam mit dem damaligen Wirtschaftsminister János Kóka die Aufstockung der Mitarbeiterzahl auf bis zu 600 an, wozu es aber nie kam.
Diageo hält u.a. so weltberühmte Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys,
Guinness u.a., in Ungarn hält Diageo einen bedeutenden Minderheitsanteil am traditionsreichen Unternehmen Zwack Unicum, dass aber eigenständig agiert.
(c) Pester Lloyd
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