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(c) Pester Lloyd / 19 - 2009 WIRTSCHAFT 09.05.2009
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Ermittlungen wegen Mehrwertsteuerbetrug

Die ungarische Finanzaufsicht, das Finanzamt sowie Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln derzeit in einem Fall von massivem Mehrwertsteuerbetrug. Mit vorgetäuschten Handelsgeschäften erschlichen sich ungarische und ausländische Verdächtige bis 2007 Mehrwertsteuerrückerstattungen von über 10 Mrd. HUF (ca. 36 Mio EUR.). Dazu benutzten sie angeblich eine Firma, die sich im Besitz einer "einheimischen Bank" befinden soll. Namen wurden offiziell noch nicht genannt, die Tageszeitung Népszabadság brachte am Freitag jedoch die OTP Trade Kft. ins Gespräch (heute TradeNova), die sich in direktem Besitz der OTP-Bank befindet. Diese soll bereits ihre Erkenntnisse aus internen Untersuchungen an die Polizei weitergeleitet haben. Der Vorwurf lautet darauf, dass die OTP Trade für verschiedene Handelsgeschäfte, die allerdings nur auf dem Papier stattfanden, die Mehrwertsteuer "vorschoss", um sie dann vom Finanzamt einzuheben.

 

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