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(c) Pester Lloyd / 20 - 2009 WIRTSCHAFT 13.05.2009
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Schon wieder Steuerpläne in Ungarn: Immobilien
Die massiven Änderungen bei Mehrwert-, Einkommens- und Unternehmenssteuern
bzw. -abgaben sind noch nicht richtig in trockenen Tüchern, da sickern schon die ersten Skizzen für weitere Modifikationen für 2010 durch. Vor allem die schon seit
Jahren ausgeschwitzte Immobiliensteuer soll dann Realität werden. Diese soll sich nach dem Wert der Immobilie richten. Rentner sollen zwar von der Steuer befreit
werden, Erben dürfen dann aber nachzahlen. Befreit werden auch Kirchen- und, oh Wunder, Staatsbesitz. Auch die Bemessungsgrenze, ab welcher der untere
Einkommenssteuersatz wirksam wird, soll von derzeit 1,9 auf dann 5 Millionen Forint im Jahr angehoben werden, was fast eine steuerpolitische Revolution darstellte, die
zu finanzieren aber etliche Fragezeichen aufwirft. Auch soll der Eingangssteuersatz dann von 18 auf 17% fallen. Bereits in der ersten Juniwoche sollen die Pläne in den
Parlamentsausschüssen beraten und konkretisiert werden.
(c) Pester Lloyd
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