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(c) Pester Lloyd / 20 - 2009 WIRTSCHAFT 13.05.2009
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Inflation in Ungarn höher als erhofft

Wer sich aufgrund der Krise eine zaghaftere Teuerung für Ungarn erwartete, und das waren nicht wenige, wurde enttäuscht. Im Jahresvergleich legten die Konsumentenpreise um 3,4% (April-April) zu, damit stiegen die Preise um ein halbes Prozentpunkt stärker als noch im März. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Preisindex um 0.8% an. Die Kerninflation stieg um 3,2% aufs Jahr. Die Preistreiber (zum Vormonat): Kraftstoffe +2,9%, Medikamente +1,9%, Kleidung +3,7%. Nur wenig stiegen Lebensmittel: 0,4%, abzüglich saisonaler Produkte blieben Grundnahrungsmittel sogar fast unverändert. Dienstleistungen verteuerten sich im Schnitt um 0.7%, Tabak und Spirituosen +0,6%, Energie für Privathaushalte fiel minimal um 0,2%. Auf das Jahr gesehen ist aber dieser Posten am meisten gestiegen, nämlich um 11,3%, Tabak und Spirituosen wurden 5,5% teurer. Lebensmittel kosteten im März 4,2% mehr als im Jahr zuvor. Die einigermaßen überraschten Experten korrigierten ihre Jahresprognosen nun auf 6-7% nach oben, auch eingedenk der im Juli anstehenden Mehrwertsteuererhöhung.

 

(c) Pester Lloyd

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