|
(c) Pester Lloyd / 21 - 2009
WIRTSCHAFT 24.05.2009 _______________________________________________________
K&H-Bank Ungarn legt mehr zurück
Auch die K&H Bank (Handels- und Kreditbank) hat ihre Quartalsergebnisse für Q1
vorgelegt. Danach fiel der Gewinn nach Steuern und Rückstellungen um 37% zum Vorjahreszeitraum. Übrig blieben 5,9 Milliarden Forint (rund 21 Mio EUR).
Vorstandschef Markó Voljc erklärte, dass man die Risikorücklagen für allfällig anfällige Kredite um 10,6 Mrd. HUF erhöht habe. Der operative Gewinn stieg nämlich um 33% auf 19,1 Mrd. HUF.
Die Bilanzsumme der Bank betrug zu Ende März 3,675 Billionen Forint (ca. 13,1 Mrd.
EUR), 48% mehr als vor einem Jahr. Dieser Zuwachs ergibt sich zum größten Teil aus Geldzuflüssen von der Muttergesellschaft, der belgischen KBC. Diese waren nötig
geworden, um Risiken aus Fremdwährungskrediten vorzubeugen und die Kreditklemme zu überwinden. Die K&H verwaltet zur Zeit Kundeneinlagen von rund
2.210 Mrd HUF (+41%) sowie Kredite über 2.016 Mrd. HUF (+11%). Die Bank geriert sich vor allem auch als Partner für kleinere Unternehmen, nach eigenen Angaben sind 90.000 KMU Kunden.
Die Versicherungstochter konnte bei den Lebensversicherungen ein Prämienplus von
1% erbringen, obwohl der Gesamtmarkt um 27% abstürzte. Der Gewinn der Tochter kletterte um 130%, jedoch von geringerem Niveau.
Mehr Wirtschaftsnachrichten
(c) Pester Lloyd
IHRE MEINUNG IST GEFRAGT - KOMMENTAR ABGEBEN
|