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(c) Pester Lloyd / 21 - 2009
WIRTSCHAFT 20.05.2009 _______________________________________________________
Gehaltshalbierung für Staatsmanager in Ungarn?
Ministerpräsident Gordon Bajnai hat während der montäglichen Parlamentssession
nachdrücklich angeregt, die Gehälter der Direktoren und Vorstände von Staatsbetrieben um 50% zu reduzieren. Die Obergrenze für vom Staat kontrollierte
Unternehmen solle demnach bei 2 Millionen Forint Gehalt pro Monat liegen (ca. 6.900.- EUR). Alles was darüber liegt und vertraglich nicht so schnell reduziert
werden kann, sollen die Manager gemeinnützigen Organisationen zukommen lassen. Das gleiche solle für Unternehmen gelten, die einzelnen Ministerien nachgeordnet sind.
Der Fidesz reagierte auf diesen Vorschlag mit der abschätzigen Bemerkung, dass es
sich dabei nur um einen "pathetisch" vorgetragenen Trick handele. Was Bajani eigentlich sagen will, ist, dass die “Missmanager der nicht funktionierenden
Staatsbetriebe das Sechsfache eines Durchschnittslohnes erhalten sollen”. Der Fidesz fordert Absenkung auf die Durchschnittslöhne und Verkleinerung der Vorstände auf
je nur drei Mitglieder. Wie man mit solchen Gehältern fähige Manager in die Firmen bekommt, ließ man freilich offen. Das Durchschnittsgehalt in Ungarn entsprach 2008 (brutto!) 667 EUR.
(c) Pester Lloyd
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