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(c) Pester Lloyd / 21 - 2009 WIRTSCHAFT 21.05.2009
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Suzuki Ungarn schaut mit Sorge auf 2009

Suzuki Ungarn (Magyar Suzki Corporation) hielt Anfang der Woche seine Hauptversammlung ab. Das Management betrachtet das Jahr 2008 als einen Erfolg und spricht von einer "großartigen Performance", die vor allem auf das jüngste Kleinwagenmodell, den Splash, der ungefähr so aussieht wie er heißt, zurückzuführen sei. Von dem Gnubbel wurden 5.912 Stück in Ungarn abgesetzt.

Insgesamt stellte Suzuki Ungarn im letzten Jahr 281.686 Einheiten in seinem Werk in Esztergom her. 22.341 Autos der eigenen Produktion blieben in Ungarn, darunter 8.773 Swift, rund 7.000 SX4 und 569 Ignis. Die Nettoumsätze betrugen 609,4 Milliarden Forint, ca. 2,2 Mrd. EUR. Etwa 316 Mio EUR davon wurden aus Verkäufen im Inland erlöst. Man ist stolz darauf, seit zwölf Jahren in Folge die Marktführerschaft auf dem ungarischen Neuwagenmarkt inne zu haben, mit derzeit 16,7% Marktanteil.

Suzuki im Crashtest. Hier schnitt der Splash allerdings sehr gut ab. Foto: ADAC

Gleichwohl sieht man mit Sorge "den stark sinkenden" Automarkt des Landes. Suzuki Ungarn konnte in CEE zudem rund 5.000 Motorräder absetzen, die Hälfte davon in Ungarn, was einem Marktanteil von 31% entspricht. Für 2009 erhofft man, noch rund 200.000 Einheiten herstellen zu können (neben Autos und Motorrädern, z.B. auch Außenbordmotoren etc.), schränkt aber ein, dass diese Schätzung nur eine Momentaufnahme der derzeitigen Marktlage darstellt.

Suzuki Ungarn ist seit 1991 im Lande. Hier wurde vor allem der Swift ein Dauerrenner. Mittlerweile hat man über eineinhalb Millionen Autos gefertigt. Derzeit beschäftigt man im Werk Esztergom 4.300 Mitarbeiter, hinzu kommen Tausende in der Zulieferindustrie. Mit Beginn der Wirtschaftskrise setzte man hunderte Leiharbeiter, vor allem aus der Slowakei umstandslos vor die Tür. Kritisiert wird auch der mitunter wenig kooperative Umgang mit Arbeitnehmervertretern.

 

(c) Pester Lloyd

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