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(c) Pester Lloyd / 22 - 2009 WIRTSCHAFT 25.05.2009
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Kreditnehmer in Ungarn kämpfen für bessere Konditionen

Rund 20.000 Bankkunden, die Kredite in Fremdwährung (überwiegend Schweizer Franken) in Ungarn aufgenommen hatten, haben, nach Angaben der ungarischen Finanzmarktaufsicht PSZÁF, um bessere Konditionen bei ihren Hausbanken angefragt. Sie repräsentieren Kredite in Höhe von ca. 100 Milliarden Forint (ca. 300 Mio EUR), 95% davon in CHF. Mehr als die Hälfte davon sind Bau- und Hauskredite. Die Regierung hatte noch im letzten Jahr eine Vereinbarung mit den ungarischen Banken getroffen, die verschiedene Möglichkeiten der Entlastung der Schuldner beinhaltet. Teilweise hatten sich solche früher sehr beliebten Fremdwährungskredite aufgrund des Absturzes des Forint bis zu 30% verteuert. 7.700 der 20.000 baten nach Angaben der PSZÁF um die Möglichkeit einer früheren Rückzahlung, wobei die Banken im Gegenzug die dafür vorgesehenen Gebühren (eine Art Zinsausfallprämie) entweder reduzierte oder teilweise ganz erließen. Die anderen Kreditnehmer beantragten eine Laufzeitverlängerung bzw. eine Ratenverringerung. Die Banken sind staatlicherseits angehalten, die Umstellung auf Forintkredite preisgünstig bzw. kostenlos vorzunehmen, dies wollten jedoch nur 3.300 der Kreditnehmer.

 

(c) Pester Lloyd

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