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(c) Pester Lloyd / 22 - 2009
WIRTSCHAFT 29.05.2009 _______________________________________________________
Real Vienna: weniger Besucher und Aussteller
Die Situation und Stimmung auf den mittelosteuropäischen Immobilienmärkten ist
gedrückt. Das spiegelte sich auch auf der Real Vienna, der Wiener Fachmesse für Immobilien "mit Fokus auf CEE/SEE". Während im letzten Jahr noch 327 Aussteller
aus 27 Ländern kamen, waren es jetzt nur noch 242 Stände und auch die waren im Vergleich eher bescheiden ausgestattet. Gleiches Problem mit den Besuchern, auch
diese waren spürbar weniger. Kein Wunder, die Zahl und Größe neuer Projekte in der Region ist derart geschrumpft, dass sich eine Messe eigentlich nur noch zur
Absicherung von Kontakten und für Schnäppchenritter lohnt. Die meisten Entwickler haben sich erst einmal eingeigelt und sehen zu, dass sie ihre Projekte fertig und
halbwegs vermietet bekommen, um Banklasten und Betriebskosten erbringen zu können. Der Boom ist nicht nur vorbei, der Immobilienmarkt in CEE/SEE steckt in
einer Krise. 2008, also einem Rekordjahr, angefangene Büroimmobilien und Einkaufszentren werden jetzt fertig (wenn überhaupt), d.h. die Überkapazitäten
auf einem faktisch nachfragefreien Markt steigen immer noch an. Osteuropäische Länder versuchten durch Gemeinschaftsstände als Investitionsgebiete auf sich
aufmerksam zu machen. Für Ungarn waren die Investitionsagentur ITDH gemeinsam mit der Budapest Business Region am Start, ihr Auftritt war bescheiden bis übersehbar.
(c) Pester Lloyd
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