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(c) Pester Lloyd / 23 - 2009 WIRTSCHAFT 05.06.2009
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Emfesz-Rosgas-Deal vor Schweizer Gericht
Das Schweizer Kantonsgericht Zug hat im Fall des "betrügerischen Verkaufs" der
Emfesz-Aktien von Mabofi zu RosGas vorerst eine Weiterverkaufssperre verhängt. Mabofi, der ehemalige ukrainische Eigentümer von Ungarns größtem unabhängigen
Erdgashändler, beklagte, dass das - mittlerweile gefeuerte - Management der Emfesz, ohne Erlaubnis die Anteile des Unternehmens an RosGas, hinter der
wahrscheinlich die Gazprom bzw. mit ihr verbundene Unternehmen steht, übertragen hat. Wie sich jetzt herausstellte, für einen einzigen Dollar- Hinter der
Geschichte steht letztlich die Ausschaltung zwielichtiger ukrainischer Vermittler im Erdgasgeschäft mit Ungarn und Westeuropa. Bis zur Klärung der dubiosen
Umstände, dürfen die Aktien der Emfesz weder verkauft, noch verliehen oder sonst belastet werden. Rosgas hat zehn Tage Zeit, begründeten Einspruch gegen diese
Maßnahme vorzubringen. Ex-Eigner Mabofi, ein auf Zypern registriertes Konstrukt zweier illustrer ukrainischer Geschäftsleute teilt indes mit, "dass man alle
notwendigen Maßnahmen, inklusive zivil- und strafrechtlicher, ergreifen werde, um alle Personen und Unternehmen, die sich an dem räuberischen Transfer der Emfesz
betiligt haben, zur Verantwortung zu ziehen." Man werde seine Interessen zu schützen wissen und die rechtmäßige Eignerschaft über Emfesz wieder herstellen.
Zum Thema:
Gangster im Gasdunst
Wurde Ungarns Gaslieferant Emfesz einfach gestohlen?
(c) Pester Lloyd
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