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(c) Pester Lloyd / 23 - 2009 WIRTSCHAFT 05.06.2009
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Kauft sich E.ON Ungarn bei AKW Paks ein?
E.ON, Ungarns größter Strom- und Gasversorger hat offenbar Interesse seine
Aktivitäten in dem Land weiter auszubauen. Die nationalistisch-konservative Tageszeitung Magyar Nemzet berichtete und warnte, dass der "Versorgerriese" sich
am staatlichen Systembetreiber Mavir, der sich mit Stromlieferung beschäftigt, beteiligen will und außerdem einen Anteil am neuen Block des Atomkraftwerks in
Paks anstrebt. Mavir gehört zum staatlichen Stromgroßhändler und Operator MVM. Den Anteil am einzigen Atomkraftwerk des Landes könnte man, so Magyar Nemzet,
im Austausch gegen den Verzicht auf einen Teil der Verluste aus der Gaslieferkrise zu Jahresbeginn erwerben. Im Gespräch sind rund 30 Mrd. der
angeblichenGesamtansprüche von rund 100 Milliarden Forint.
Zum Thema:
Strafe für Stromausfälle
(c) Pester Lloyd
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