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(c) Pester Lloyd / 23 - 2009 WIRTSCHAFT 05.06.2009
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Malév mit neuerlichem Sanierungsplan
Noch rund 150 Mitarbeiter bei der Malév, Ungarns ehemaliger nationalen Fluglinie,
die sich jetzt unter russischer Kontrolle befindet, werden dieses Jahr ihren Job verlieren. Nach dem jetzt bekannt gewordenen neuerlichen Sanierungsplan des
Eigentümers AirBridge (unter Kontrolle der russischen VEB-Bank) werden dann noch rund 1.320 Menschen für die Airline arbeiten. Die Maßnahmen, die auch weitere
Umorganisationen und neues Energiemanagement beinhalten, sollen die Verluste der Airline von 7,9 Milliarden Forint im Vorjahr auf 6,3 Mrd. HUF 2009 reduzieren. Vor
allem Fehler beim Kerosineinkauf haben in den letzten Jahren große Summen verschlungen. Martin Gauss, der erst kürzlichneu berufene deutsche Chefmanager
der Malév will die Auslatung der Maschinen um zwei Prozentpunkte auf dann 65,6% steigern, die Zahl der Flüge soll um 2% auf insgesamt rund 51.800 fallen. Die
durchschnittlich freibleibenden 35% sollen in einer neuen Marketingkampagne als Last-Minute-Tickets angeboten werden, was kurzzeitig das Marketingbudget
verdoppeln wird. Als strategisch wichtigster Raum für die Malév wird sich zukünftig der Balkan entwickeln, da der Zugang zum russischen Markt "limitiert" sei. (Die VEB
Bank kontrolliert auch die Aeroflot-Aktien.)
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(c) Pester Lloyd
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