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(c) Pester Lloyd / 24 - 2009 POLITIK 12.06.2009 _______________________________________________________
Auch MSZP will Ungarns Nationalbankchef loswerden
Die Gerüchteküche kocht: Diesmal geht es darum, dass die Sozialisten der MSZP
András Simor, den von ihnen selbst erwählten Präsidenten der Ungarischen Nationlbank absägen wollen. Das Internetportal index.hu und die Nachrichtenagentur
MTI gehen Gerüchten nach, wonach man ihn als Hürde für viele Maßnahmen des Bajnai-Krisenprogrammes ansieht. Doch eigentlich wäre Simor, so die
Mutmaßungen, eher ein Bauernopfer. Simor war in die Schusslinie geraten, als er selbst zugeben musste, umgerechnet rund 2,5 Mio EUR in seine Firma auf Zypern
(Trevisol Management Ltd.) investiert zu haben. Fidesz beschimpfte ihn daher als Steuerflüchtling und Off-Shore-Ritter, der moralisch nicht für diesen Posten tragbar
sei und forderte seinen und den Rücktritt von Premier Gordon Bajnai und Finanzminister Péter Oszkó. Derzeit werden diverse Kraftspielchen in der politischen
Landschaft Ungarns angestellt. Das Parlament lehnte zum xten Male den vom Präsidenten vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt des Präsidenten des
Verfassungsgerichtes ab, der Staatspräsident verweigerte die Unterschrift unter ein Gesetz der Bajnai-Regierung.
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