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(c) Pester Lloyd / 25 - 2009 POLITIK 15.06.2009
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Ungarns Sozialisten mit Sammelbüchse unterwegs

Die "einhundert reichsten Ungarn" sind aufgerufen, eine einmalige Spende in den Antikrisenfonds der Regierung einzuzahlen. Diesen Forderung erhob letzten Freitag der Geschäftsführer der MSZP-Fraktion im Parlament, József Tobias. Die dringliche Bitte richte sich an Privatpersonen, nationale und lokale Politiker, Banken und Unternehmen. "Die einhundert reichsten Unternehmer Ungarns sollten persönlich spenden, um den Fonds aufzufüllen,", so Tobias. "Wir erwarten das vor allem auch von Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Staatshilfen für ihre geschäftliche Tätigkeit erhalten haben." Außerdem wolle man ein Gesetz auf den Weg bringen, dass Banken dazu anhält von Zwangsmaßnahmen gegenüber Kunden abzusehen, die ihre Immobilienkredite aufgrund von Währungsschwankunen und / oder Jobverlust nicht rechtzeitig zurück zahlen können. Die Opposition verhöhnte die Sammelaktion der Sozialisten umgehend als totale Bankrotterklärung für die Wirtschafts- und Antikrisenpolitik der Gyurcsány-Bajnai-Regierungen.

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