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(c) Pester Lloyd / 25 - 2009 WIRTSCHAFT 15.06.2009
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Opel-Kapazitäten wandern nach Ungarn

Die Motor- und Getriebeproduktion von Opel könnte unter einem neuen Eigentümer von Deutschland nach Österreich und Ungarn abwandern. Das meldete das Handelsblatt am Freitag. Das Konsortium um den austro-kanadischen Zulieferkonzern Magna und der russischen Staatsbank OAO Sber mit dem Autohersteller GAZ würden die Motorproduktion von Rüsselsheim und Bochum u.a. in das Opelwerk in Szentgotthárd in Westungarn verlegen, dass damit als eines der wenigen Werke der Opel-Gruppe aufgewertet würde. Gleichzeitig hieß es, dass Opel / Sberbank auch die Chevrolet-Werke von GM in Russland übernehmen könnten. Chevrolet ist die drittbeliebteste Marke in Russland, mit fast 450.000 verkauften Einheiten pro Jahr. Wenn alles so läuft wie geplant, übernimmt Magna 20, Sberbank 35% an der neuen Opel-Unternehmung, 35% bleiben bei GM und der Rest bei Kleinaktionären und den beteiligten Ländern. Russland sieht den Deal als Möglichkeit, seine verarbeitende Industrie aufzubessern, seit der Rohstoffmarkt zu unsicher geworden ist.

Hintergrund:

Rettung oder Teufelswerk? - Was bedeutet der Opel-Deal für Ungarn

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