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(c) Pester Lloyd / 26 - 2009 WIRTSCHAFT 24.06.2009
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AMRI eröffnet Forschungszentrum in Ungarn

Der amerikanische Pharma- und Chemieforscher AMRI (Albany Molecular Research, Inc.) hat in Budapest den Bau einer "hochmodernen chemischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung" abgeschlossen. Die 3000 qm umfassende Labor- und Bürofläche dient "erheblich verbesserten Betriebseffizienzen" und "optimiert den Technologietransfer", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Neben dem klassischen Feld der Forschung für die Pharmaindustrie, sollen von Ungarn aus auch vermehrt "Dienstleistungen für die synthetische Chemie" angeboten werden. Eine Verdopplung der Geschäfte binnen fünf Jahren wird für möglich erachtet. "Der Dienstleistungsmix wird sich in erster Linie durch ein erweitertes Angebot an Parallelsynthese und medizinischer Chemie auszeichnen sowie durch die Einrichtung fragmentbasierter Arzneimittelforschung...", heißt es da weiter.

„Nach dieser erfolgreich abgeschlossenen Vergrößerung ist AMRI besser in der Lage, seine Strategie der Wachstumsbeschleunigung und Erweiterung seiner Präsenz im europäischen Markt umzusetzen“, erklärte dazu der Firmenchef Thomas E. D’Ambra. Er fügt hinzu: „Ein kritischer Aspekt der Entscheidung für dieses Projekt war das Bestreben des Unternehmens, einen bisher relativ unerschlossenen Kundenstamm zu betreuen. Wir sind überzeugt, dass diese jüngste Investition zusammen mit unseren parallelen Investitionen in den USA, Indien und Singapur AMRIs Ansehen als erstrangiger Anbieter eines breit gefächerten Sortiments wissenschaftlicher Dienstleistungen, Kompetenzen und geographischer Standorte rund um den Globus weiter stärken wird.“

Ungefähr doppelt so lang wie die eigentliche Presseaussendung, sind die vorauseilenden Absicherungen des börsennotierten Unternehmens, dass alle getroffenen Aussagen keine Garantie auf die zukünftige Entwicklung abgeben. Wir halten also in diesem Sinne fest: nix ist fix.

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