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(c) Pester Lloyd / 26 - 2009
WIRTSCHAFT 25.06.2009 _______________________________________________________
Armani eröffnet Geschäft in Budapest
Als gäbe es keine Krise, schreitet die Eroberung der Budapester Andrássy út durch
die Luxusmarken der Welt weiter voran. Während andere feine Meilen in Innenstädten von Paris bis München durch die Krise geschüttelt werden und sogar das
sonst relativ unbeeindruckbare Luxussegment leidet, wird in Budapest weiter investiert. Unweit von Gucci und Louis Vuitton, die in den letzten zwei Jahren den
großen Boulevard Budapests "adelten", wird für Ende Juli der Einzug von Emporio Armani in einen 500 Quadratmeter-Laden in einem der unvergleichlichen Palais´
erwartet. Nach Angaben der Zeitung Világgazdaság werden von Armani rund 1,25 Mio EUR investiert, die Inneneinrichtung wird aus Italien importiert. Gucci hat seit
seiner Eröffnung in Budapest im letzten Oktober, also direkt zum Ausbruch der Krise fast eine Million Euro Umsatz gemacht. Auch der Handttaschen- und Schuhzar
Roberto Cavalli sieht eine positive Entwicklung im Frühsommer. Alles sind sich einig, dass Budapest immer noch Aufholebedarf in Sachen Luxus-Shopping hat, man zielt
hier aber mehr auf Touristen, vor allem Amerikaner und Japaner, denn Einheimische, die eher in Wien shoppen gehen, schon des Images wegen. Dass die
Andrássy út ladenseitig zum Teil des goldenen globalisierten Einheitsbreis wird, ist wohl kaum zu verhindern.
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