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(c) Pester Lloyd / 26 - 2009 POLITIK 22.06.2009 _______________________________________________________
Bedenken vor Gay-Pride-Parade 2009 in Budapest
Der Dachverband der ungarischen Organisationen für Schwule, Lesben und
Transgender wünscht ein Gespräch mit Ungarns Präsident László Sólyom. Wie ein Vertreter des Verbandes mitteilte, gibt es eine große Bedrohungslage von seiten
verschiedener rechtsextremer Organisationen, darunter auch Jobbik und seinen Sympathisanten, die sich angeblich gegen die Schwulen- und Lesbenparade verbünden.
In einem Gespräch mit dem Präsidenten der Republik wollen die Organisatoren der
Gay-Pride-Parade 2009, die am 5. September in Budapest stattfinden soll, über Maßnahmen zur Gewährleistung der sicheren Durchführung einer solchen
Veranstaltung sprechen. Da Homophobie und Intoleranz ein gesellschaftliches Problem sind, wünscht man sich ein Zeichen vom Präsidenten, dass auch in die
Exekutive wirkt. Es gehe um effiziente Vorbereitung zur Vermeidung von Gewalt.
In den letzten beiden Jahren wurde die bunte Parade massiv von
Gegendemonstranten mit Flaschen, Eiern und sogar Brandsätzen attackiert. In den Straßen Budapests gab es regelrechte Jagdszenen mit vielen Verletzten.
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(c) Pester Lloyd
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