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(c) Pester Lloyd / 26 - 2009 WIRTSCHAFT 26.06.2009
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Steuerausfälle in Ungarn werden immer höher

Pünktlich zur Einleitung des Defizitverfahrens und zum Beginn der Werbetour für Staatsanleihen muss Ungarns Finanzminister Péter Oszkó einen weiteren Rückgang der Steuereinnahmen für 2009 prognostizieren. Nach heutigem Stand wird das Land 900 Milliarden Forin (ca. 3,23 Mrd. EUR) weniger einnehmen als in der ursprünglichen Steuerschätzung vorgesehen war. Das 2009er Budget musste ja ohnehin schon mehrmals umgeschrieben werden, vor allem wegen der Erhöhung des Schuldendienstes. Kompensiert sollen die Einnahmeausfälle durch Einsparungen in Höhe von 1.000 Mrd. HUF werden, so dass das Defizit bei den avisierte 3,8% bleibt. Er scheint der einzige zu sein, der wirklich noch daran glaubt. Außerdem geht der ehemalige Wirtschaftsprüfer laut Aussendung immer noch von 5-6 BIP Rückgang aus, obwohl selbst sein Chef, Premier Bajnai schon von "fast 7%" gesprochen hat.Trotz der düsteren Einnahmeprognosen will man "alle Möglichkeiten nutzen" um die Unternehmenssteuern zu senken, um die Beschäftigung anzukurbeln.

 
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