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(c) Pester Lloyd / 27 - 2009
WIRTSCHAFT 03.07.2009 _______________________________________________________
7% Rendite auf Luxuswohnraum in Budapest
Luxuswohnraum in Bratislava ist derzeit rund 30 Prozent teurer als in anderen Ländern Mittelosteuropas und sogar um 22 Prozent teurer als in Wien. Aber die
Vermietung loohnt sich nicht. Nach der Rendite führt Budapest, wo man bescheidene aber solide 7% durch Vermietung erlöst. Noch!
Der wahre Luxus daran ist also, wenn man die Vermietung gar nicht nötig hat, denn
die lohnt sich im Luxussegment in CEE derzeit kaum noch, wie eine Studie der Unicredit Bank Austria nachweist. „Wenn wir Luxuswohnungen als Investment
betrachten, beträgt die durchschnittliche Rentabilität aus der Vermietung etwa 4,3 Prozent für eine Immobilie, was unter dem anerkannten Minimum, oder 5 Prozent,
liegt,“ sagt dazu der Analyst David Derenik.
Aus seiner Sicht ist innerhalb der Region Budapest der beste Investitionsstandort, wo
der Preis für Luxuswohnraum mit (durchschnittlich) 2.120 EUR pro Quadratmeter eine Rentabilität von knapp 7% ermöglicht, zumindest rein rechnerisch, muss man
dazu sagen. Und auch die neue Luxus- vulgo Immobiliensteuer ist in dieser Studie nicht berücksichtigt. Prag hat noch eine durchschnittliche Rentabilität von 5 Prozent und Warschau 4,6 Prozent.
Die hohen Preise für Luxuswohnraum in der Slowakei spiegeln sich zusammen mit
der geringen Rentabilität bereits Preissenkungen wider, und es ist wahrscheinlich, dass die schwache Binnenkonjunktur und das mangelnde Interesse der ausländischen
Investoren die Preise von Luxuswohnraum noch weiter sinken lassen.
Im Durchschnitt gibt es die teuersten Luxuswohnungen mit einer Fläche von 120
Quadratmetern in Monte Carlo, wo ein Quadratmeter im beobachteten Zeitraum rund €35.000 kostete. Der Preis in Bratislava lag bei €3.770 pro Quadratmeter, in
Prag bei €3.380, in Wien bei €2.300 und in Budapest bei €2.120.
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(c) Pester Lloyd
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