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(c) Pester Lloyd / 28 - 2009
WIRTSCHAFT 11.07.2009 _______________________________________________________
Große Preisschwankungen im Agrarmarkt Ungarns
Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise gingen in Ungarn binnen Jahresfrist um
mehr als ein Fünftel zurück. Um 21,7% niedriger sind die Preise erzeugerseitig im Jahresvergleich, teilt das Statistische Zentralamt in Budapest mit. Im April war es
ein Minus von 19,9% (dass nachträglich von vorher -23,5% korrigiert wurde). Getreide, dass den größten Anteil an der landwirtschaftlichen Produktion in
Ungarn hat, sackte in 12 Monaten um 38,5% ab. Allein von Januar bis Mai diesen Jahres sanken die Getreidepreise um 46,9%. Ölpflanzen verteuerten sich um
4,8%, sanken aber vorher in vier Monaten um 20%. Kartoffeln verteuerten sich seit Mai 2008 um 13%, Gemüse blieb fast gleich, Obst verbilligte sich hingegen um
genau ein Drittel. Schlachtschweine verteuerten sich um fast 10 Prozent, Geflügel wurde um rund 7% billiger. Für Milch erhielten die Bauern nur noch 75% des
Preises von vor einem Jahr, Eier wurden übers Jahr zwar nur um 1,4% teurer, allein im April waren es jedoch 10,6%.
Für dieses Jahr rechnet der Verband der Getreidebauern von Einbußen von um die
25% bei der Getreideernte, allein Mais dürfte wegen der Wetterkapriolen rund 30% weniger geerntet werden als sonst.
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(c) Pester Lloyd
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