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(c) Pester Lloyd / 28 - 2009
WIRTSCHAFT 11.07.2009 _______________________________________________________
100 Mio. Euro an ERSTE Ungarn
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat der Erste
Bank Ungarn eine Kreditlinie in Höhe von 100 Mio EUR für die Vergabe von Krediten an kleine und mittelständische Betriebe genehmigt. Der Zugang zu
diesen Geldern ist auf Unternehmen mit maximal 249 Mitarbeitern und 50 Mio EUR Jahresumsatz beschränkt. Kredite sollen bis jeweils 1,5 Mio EUR an
unbahängige Klein- und Mittelbetriebe vergeben werden. Die Gelder der EBRD sind Teil eines 24,5 Mrd. EUR-Investitions- und Hilfsprogramms, dass, gemeinsam mit
Weltbank und Europäischer Investitionsbank, den Kreditfluss an KMU verbessern soll.
Die Banken behaupten zwar immer, dass von einer "Kreditklemme" keine Rede
sein könne, doch tatsächlich hat sich gerade für die kleinen Unternehmen, der Zugang zu Krediten erschwert, einfach weil höhere Sicherheitsleistungen und
Eigenkapitalanteile für diese kaum zu erbringen sind, von den Banken, die hohe Risikoabschreibungen durch leichtsinnige Kreditvergabe in der Vergangenheit, schultern müssen, aber gefordert werden.
Die EBRD hat nach eigenen Angaben bisher rund 2,6 Mrd. EUR in über hundert
Projekte in Ungarn investiert. Die Erste Bank Ungarn hat rund 900.000 Kunden, die in 203 Filialen betreut werden. 2008 erwirtschaftete die ungarische Tochter
der ERSTE Group noch einen Nettoprofit von 32,3 Mrd. HUF (nach heutigem Kurs rund 115 Mio EUR).
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