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(c) Pester Lloyd / 27 - 2009
WIRTSCHAFT 06.07.2009 _______________________________________________________
K&H Bank Ungarn stoppt Fremdwährungskredite
Die ungarische K&H Bank hat die Vergabe von Fremdwährungskrediten an
Privathaushalte und -personen seit Freitag ausgesetzt. Das Finanzinstitut begründet den Schritt, dass die Währungsrisiken derzeit unkalkulierbar seien und man weder
sich selbst noch den Kunden ein solches Risiko zumuten wolle. Damit ist nun auch der Zugang zu den in Ungarn äußerst beliebten Schweizer Franken-Krediten gesperrt,
die sich mit de Währungsverfall zum Teil um über 30% verteuert hatten und als Bumerang erwiesen. Bereits Mitte Juni stoppte K&H die Ausgabe von Euro- und
Dollarkrediten. Die Bank kündigte an, die Attraktivität ihrer Forintkreditangeobte zu verbessern.
Die ungarische Nationalbank bemüht sich seit Monaten alle Bankhäuser in Ungarn zu
einer Selbstverpflichtung im Umgang mit Fremdwährungskrediten und den Bedingungen der Kreditvergabe überhaupt zu bewegen. Ein erster Entwurf dazu liegt
derzeit beim Bankenverband. Sollte sich ein Übereinkommen nicht bald abzeichnen, hat die Regierung gesetzliche Regelungen angekündigt.
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