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(c) Pester Lloyd / 29 - 2009 ADVERTORIAL 2009
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Burgenland - Märchenland

Ein Besuch im Festspielparadies und „Märchenpark”
gleich hinter der ungarischen Grenze

Hier ist vielleicht was los! Das ist kein Werbeslogan, sondern ein ernst gemeinter Ausruf beim Lesen des Veranstaltungskalenders im „Auftakt”-Heft der Burgenländischen Bezirksblätter. Jeder größere Ort, jedes Schloss oder jede Burg scheint ihr eigenes Festival zu kreieren und sich gegenseitig überbieten zu wollen.

Die großen Freilichtbühnen hatten gerade ihre Premieren wie die Seebühne Mörbisch mit „My Fair Lady” am 9. Juli (siehe dazu auch aktuelle Kritik) und „Rigoletto” im Römersteinbruch St. Margarethen einen Tag davor. Auf beiden Bühnen wird nun täglich ab 20.30 Uhr einmal Sprachakrobatik mit Liebe und andermal diese mit tragischem Sterben verbunden. Auf den großen Bühne ist der Kunstgenuss mit nächtlichem Ausharren gekoppelt, denn das beliebte Feuerwerk knallt erst um Mitternacht über den Neusiedler See und erleuchtet so einen Teil Ungarns gleich mit. Zu so später Stunde sieht man daher hier eher selten mitgebrachte Kinder, für die allerorten aber reichlich Veranstaltungen, Spiel und Sport angeboten werden.

Wir besuchten deshalb den für die Kleinen und jung gebliebenen Alten groß angelegten Märchenpark Neusiedlersee bei St. Margarethen:

Nachdem man sich vom Eintrittspreis von 16 Euro pro Person zwischen 3 und 99 Jahren (Joopi Heesters darf also gratis rein!) erholt hat, wird man gleich bei den ersten Attraktionen vom Vorteil dieses Pauschalangebotes überzeugt, denn alle Fahrgeschäfte und Vergnügungsetablissements, ob groß oder klein, schnell oder langsam, modern oder bejahrt sind inklusive. Die Erwachsenen brauchen nicht ständig die Geldbörse zücken und der Opa kann mit dem Enkel oder seinem ungarischen „unoka” solange in den Riesenenten auf dem Wasser sitzen bleiben, wie sie das wollen. Im Lageplan des Märchenparks sind 74 Positionen ausgewiesen, die man aufsuchen kann oder „muss”, denn man fällt förmlich von einer in die andre, wird weiter getrieben.

Die Wege sind gepflegt, der Park hat sehr viel Grün, so dass auch bei heißem Wetter genug Schatten vorhanden ist. So fliegen Riesenballons umher, Dinos zum selber treten mit Stupsnasen kommen aus Bäumen hervor, besagte Riesenenten schaukeln durchs Wasser, Mondpurzler, Turmgucker und Flic-Flac, Lastwagenconvoys, Schildkröten krauchen und zischen zwischen diversen Kletterburgen, Seil- und Gitterkonstruktionen. Und hinein ins Geisterschloss! Dort ist man dann auch schon mittendrin im schummrig-schönen Märchenwald mit der Fülle etwas betulicher Figuren, die die Kleinen - gewöhnt an überschnelle, zuweilen arg hässliche Trickfilme im Fernsehen - zur Ruhe kommen lassen. Per Knopfdruck wird zu jedem Bild die Geschichte erzählt und bei der „Vogelhochzeit” singt der Baum zum Gezwitscher der Vogelschar. Überall findet man auch herrlich altmodisch aussehende Märchen-Steinfiguren, die aus der mehr als 40jährigen Geschichte des „Úr”-Parks stammen und aussehen wie die am Märchenbrunnen Berlin Friedrichshain, falls den jemand kennt!

Hinter diesem Areal von Poesie und Ruhe dann wieder Fahrgeschäfte zum Thema Römerzeit, denn der Römersteinbruch ist ja gleich daneben und Pannonien hies die Gegend einst. Die Achterbahn „Götterblitz” mit Pegasus-„Lkomotive”, Römerturm, Hafentaverne, Seedrache, Wasserschlacht, Gladiatorenschule, Römerfallen, Riesenrutche und vieles mehr führen unmerklich zum Streichelzoo, vorbei an Rot- und Damhirschgehegen, Ziegen, Eseln zum Bereich Baueridylle mit Traktor- und Schweinchenbahn sowie einer Heuwagendraisine.

Dazwischen passende thematische Gastronomie wie Filippo’s Restaurant, die Burgzeche, die Waldschenke oder die Eselstränke, - alle zweckmäßig, ausreichend und mit normalen Preisen, aber nicht im Ticket inklusive, wohl aber der Parkplatz vor der Anlage. Also verwöhnen Sie sich und ihre Zwerge mal mit diesen märchenhaften Ansammlung reinen Vergnügens und vieler Neuheiten, die vom 4. April bis 26. Oktober offen stehen; bis September 9-18 Uhr, im Oktober noch von 10 bis 17 Uhr. Von Budapest ist der Weg nicht länger als drei Stunden. Ein Weg, der sich aber in vielerlei Hinsicht lohnt, schließlich kann er noch mit einem Besuch des nahen und schönen Weindorfes Rust verbunden werden wo derzeit auf jedem zweiten Schornstein die Störche ihre Jungen fütternd verwöhnen...

Der Normaleintrittspreis von 16 Euro kann durch Sonderangebote gemildert werden wie z.B. am Familientag am Freitag (14 Euro), einem Schnupperpreis zu 10 Euro ab 17 Uhr, am Senioren-Dienstag zahlen diese nur 8 Euro, und Rollstuhlfahrer an jedem Tag soviel. Geburtstagskinder zwischen 3 und 14 Jahren am Tag selbst –gar nichts! Gruppen nach Voranmeldung 12 Euro.

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Märchenpark Neusiedlersee, Märchenparkweg 1, A-7062 St. Margarethen im Burgenland, Tel.: ++43/2685-60707, office@familypark.at , www.familypark.at    
 

 

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(c) Pester Lloyd

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