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(c) Pester Lloyd / 29 - 2009
WIRTSCHAFT 16.07.2009 _______________________________________________________
Strafen für Avon und L'Oreal Ungarn
Die ungarische Vertriebsgesellschaft des amerikanischen Kosmetikkonzerns Avon
muss eine Strafe von rund 150.000 EUR an die Wettbewerbsaufsicht zahlen. Grund ist irreführende Werbung über die Wirksamkeit verschiedener Produkte aus
dem Hause Avon, die traditionell von sogenannten Avon-Ladies auf Privattreffen vertrieben werden und zu dem auch eine Art Pyramidensystem gehört.
Zur Grundlage der Verurteilung wurden vor allem Kataloge aus 2007 und 2008
herangezogen. Beanstandet wurde u.a. ein "Körperverschlankungsspray", dass dem Benutzer eine essentielle Verschlankung versprach. Eine ähnliche Strafe wie
jetzt Avon erhielt bereits L'Oreal im März, der Weltmarktführer musste fast eine halbe Million EUR hinblättern, weil er Kunden unhaltbare Versprechen gemacht habe.
Die Wettbewerbsaufsicht hat in diesem Jahr bereits Strafen von umgerechnet
rund 2 Mio EUR ausgesprochen, im gesamten Jahr 2008 waren es lediglich 2,4 Mio EUR.
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