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(c) Pester Lloyd / 29 - 2009
WIRTSCHAFT 13.07.2009 _______________________________________________________
Aus für Krankenhausbetreiber HospInvest in Ungarn
Ein monatelanges Hickhack um einen privaten Betreiber von Krankenhäusern
scheint nun zu Ende zu gehen. Am Freitag entschieden die Aktionäre der Firma HospInvest auf einer außerordentlichen Versammlung, die Regie für die von ihr
betriebenen fünf Krankenhäuser wieder in lokale Zuständigkeit zu übergeben und Insolvenz anzumelden. Vorstandschef Gábor Kollányi sagte, HospInvest habe
Gläubigerschutz beantragt, die laufenden Einnahmen aus dem Betrieb der Unternehmungen reichten derzeit nicht mehr, um die Kosten zu decken. Schuld
daran seien die "derzeitigen Bedingungen" im Gesundheitswesen. Dem voraus ging ein Streit über zustehende Zahlungen aus dem staatlichen Gesundheitsfonds.
Dieser hatte nur 2,7 Mrd. der geforderten 3,3 Mrd. HUF überwiesen und HospInvest zum Teil falsche Abrechnungen unterstellt. Zeitgleich mit dem
Niedergang dieses Privatakteurs haben sich etliche von Kommunen betriebene Kliniken und Krankenhäuser in einer eigenen Vereinigung zusammengeschlossen.
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