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(c) Pester Lloyd / 30 - 2009 WIRTSCHAFT 23.07.2009
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Kein Aufschwung bei Wohnimmobilien in Ungarn

Das Immobilienbarometer von Ecostat, ein Gradmesser für die Stimmung in der Immo-Branche sank im 2. Quartal für Ungarn um weitere 0,8 Prozentpunkte auf 33,9. Der Index für Privathaushalte, auch Konsumentenindex genannt, stieg im gleichen Zeitraum auf um 0,3 auf 35,1 Punkte. Besonders übel sieht es derzeit auf dem Markt für größere, gut gelegene, also teure Immobilien aus. Neue Projekte entstehen bald keine mehr, die Preise sind für neue Objekte um 10-15% gefallen, trotz der Mehrwertsteuererhöhung um 5 Prozentpunkte. Die Immobilienfirmen behaupten zwar, dass die Preise relativ stabil seien, da so mancher Anleger seine ehemaligen Aktienanlagen in die vermeintlich inflationssichere Immobilie steckt. Der Anteil dieser Leute ist in Ungarn aber quasi nicht messbar. Die Nachfrage ist derzeit gleich Null, besonders auch im gehobenen Mittelklasse-Segment der vielen Wohnparks, die in den letzten und in diesem Jahr entstanden sind. Sehr heikel ist derzeit auch der Markt für Ferieenhäuser. Viele Ausländer wollen ihre Investitionen abstoßen, der Markt ist um rund ein Viertel nach unten gegangen.

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