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(c) Pester Lloyd / 30 - 2009
WIRTSCHAFT 21.07.2009 _______________________________________________________
Ungarn versucht, sich im 2. Halbjahr ohne IWF-Notkredit zu finanzieren
Aufgrund des Optimismus´, den man aus der erfolgreichen Platzierung einer 1
Mrd-Euro-Staatsanleihe vor einigen Tagen zieht, wagen ungarische Finanzexperten die Prognose, dass Ungarn in diesem Jahr ohne weiteres Geld aus
dem IWF-Notkredit auskommen könnte. Ende Juni zog man die dritte Tranche mit 1,4 Mrd. EUR und hat jetzt ungefähr drei Viertel der insgesamt 20 Mrd. EUR
beansprucht. Der stellvertretende Chef der Staatsschuldenagentur ÁKK, László András Borbély, sagte, dass die derzeitigen Quellen, also die dritte IWF-Tranche,
der Eurobond sowie die Forintanleihen genügen werden, den Schuldendienst ausreichend zu bedienen und auch die Finanzierung des Staatshaushaltes für das
zweite Halbjahr aus Eigen- bzw. Marktmitteln sicherzustellen, vorausgesetzt, die Planungen des Finanzministers werden eingehalten und die Vorhersagen über BIP und Steuereinnahmen, treffen zu.
Zum Thema:
Gestatten, Bond. Eurobond. 1 Mrd. EUR Staatsanleihe platziert Ungarn früher zurück im "System"
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