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(c) Pester Lloyd / 32 - 2009 TOURISMUS 07.08.2009 _______________________________________________________
Wie Gott in der Steiermark...
Ein Wohlfühl-Besuch im Thermal-SPA-Hotel Der Steirerhof*****
Die Südsteiermark hat genau die richtige Mischung, um unaufgeregten
Aktivurlaub mit Reaktivierung und Entspannung zu verbinden. Die Berge sind feinstes Mittelgebirge, und am Horizont scheinen schon die Bergriesen
auf. Der Ankömmling fährt durch Mischwälder, romantische Nadelwälder, dazwischen führen kurvenreiche, gepflegte Straßen bergan zum Fünfsterne-Hotel „Der Steirerhof“ in Bad Waltersdorf.
Die Einfahrt am eleganten Tor hat Schlossqualität. Großzügige Parkplätze liegen
dezent gleich neben der Einfahrt. Der erste Blick auf das Haus zeigt, dass man nicht durch „Putz“ blenden wollte: Glatte Hauswand mit kleiner Loggia und
üppigem Bewuchs, die Hoteleinfahrt überdacht, denn Regen kann hier heftig sein.
Der Eintritt in die Halle verrät, dass die Gäste hier gern willkommen geheißen
werden. Von der Rezeption, die sich dezent im Hintergrund um alles kümmert, gehen die großzügigen Gesellschaftsräume ab: Kaminfoyer mit Sesselgruppen,
Zigarrenlobby, Lesesalon, davor ein rüstiger Hundertjähriger. Nämlich ein Konzertflügel der österreichischen Marke Bösendorfer, gestiftet von einem Freund
des Hauses und hörbar genutzt am Abend von einem Pianisten, der diesem betagten Instrument auch moderne Melodien entlockt. Daneben, ein paar Stufen
tiefer Internetraum und Bibliothek. Überall sehr viel Platz, so dass das sehr gut ausgelastete Haus nirgendwo so wirkte.
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Das elegante Restaurant, das mit Stilmöbeln, aber ohne Kronleuchter, gediegen
wirkt, hat Potential ins Freie hinaus. Die riesige Terrasse wirkt wie ein Wintergarten im südlichen Sommer: helle Markisen, leichte, aber bequeme Sessel
und wieder viel rankendes Grün um die funktionalen Konstruktionen herum. Verständlich, dass viele Gäste zur warmen Zeit ihr Abendessen hier draußen
einnehmen möchten. Die reservierten Plätze im Restaurant bleiben dann teilweise leer und alles verteilt sich harmonisch oder besser „entschleunigt“ auf diesen
herrlichen Freiraum. Genau das liegt dem Hoteldirektoren-Paar Gunda und Werner Unterweger mit ihrem Wohlfühl-Team am Herzen.
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Seit 17 Jahren haben sie hier, im ehemaligen Steigenberger, das Zepter in der
Hand. Beide haben ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Herr Unterweger ist zudem noch Koch und Serviermeister, was man auf Schritt und Tritt bei der
umfassenden Gästebetreuung anspürt. Beide lernten sich vor fast 20 Jahren im Schlosshotel Pichlarn kennen, heute ein Haus der Fuschel-Gruppe. „Die Gäste sind
uns das Wichtigste“, betonte der Hausherr im Gespräch mit dem Pester Lloyd, „und so sehen wir uns weder als Konferenzhotel noch als Veranstalter immer
neuer Events. Die Gäste sollen sich bei uns wohl fühlen und entspannen, aber das geht nur, wenn nicht immer auf irgendjemanden Rücksicht genommen werden
muss. Ein hoher Prozentsatz an Stammgästen dankt uns das alljährlich. Und so konnten wir bisher die allgemeine Krise unbeschadet überstehen.“
Der erste Eindruck zeigt ein im Alter gemischtes Publikum, allerdings wenig kleine
Kinder. „Das ist beabsichtigt“, meint der Hoteldirektor, „wir werben nicht für kindgerechten Hotelurlaub. Erstens hat unser Hotel Hanglage, wo Spielanlagen
schwierig zu installieren sind, und zweitens gibt es genug gute Hotels für Familien mit kleinen Kindern. Wir wollen, dass sich Gäste, darunter auch junge Eltern,
einmal ohne Kinder entspannen können. Ausnahmen sind aber kein Problem. Selbstverständlich sind auch Kinder willkommen!“
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Damit das Konzept insgesamt aufgeht, dafür ist mit einem überlegt angelegten
Terrassengarten und vielen SPA-Anlagen mit 2500 Quadratmetern gesorgt: Freiluft-Sportbad mit Blick in die Bergwelt und umringt von bequemen Liegen, die
auf verschiedenen Höhen immer neue Perspektiven bieten (man kann sogar im Kräutergarten liegen!), ein 34°C warmes Sole-Bad (purer Genuss für Haut und
Kreislauf), Thermalpools mit Whirleffekten und Massagebrausen. Im Inneren ein großes Rundbecken mit Süßwasser, wieder Whirlpools und VIP-Duschen; selbst an
die Schleudern gegen den nassen Badeanzug wurde gedacht.
Die Saunalandschaft hat adäquates Niveau, ergänzt durch schöne Ruheräume und
viele Wohlfühl-Extras. Dabei alles äußerst zweckmäßig angeordnet. Die lockere Selbstverständlichkeit der dominierenden Österreicher beim Saunen, macht es
hoffentlich auch Ungarn einfacher, daran teilzunehmen (Stichwort: ohne Textilien, nach dem Saunen in die Dusche, dann ins Becken und wieder trocken in
die Sauna zurück.) Aber es gibt auch einen Ladies-Spa-Bereich, der gewisse Diskretion ermöglicht. Darüber hinaus ein Tepidarium, Biosoftsauna, eine
Finnische, Infrarot und, und... Dazu gehört (WW) auch, dass im Grundpreis des Fünfstern-Hotels (bei gebuchter Halbpension), sowohl im Vorrestaurantbereich als
auch in der Wasserwelt ein leichtes Mittagsmenü angeboten wird, Obst ebenso inkludiert ist und nachmittags Kaffee und Kuchen dazu gehören. (Ungarische
Hotels bieten zwar einen oft günstigeren Einstiegspreis, dafür müssen die genannten Leistungen aber immer als extra bezahlt werden!).
Am Ende ist es hier im Steirerhof weitaus günstiger und bequemer. Sehr gut gefiel uns dann noch im Vergleich mit anderen Häusern die Qualität der
abendlichen elegant servierten 6-Gang-Menüs. Vorspeisen, Salate und internationale Käsesorten können auch am Buffet gewählt werden, dazu herrliche
burgenländische Weine, und das alles serviert von vorzüglich geschultem Personal aus Österreich und, man glaubt es kaum, - auch aus Ungarn! Die offenkundige
faire Besoldung des freundlichen Balázs, Tamás und Györgys führte hier zu motivierter Perfektion, Schnelligkeit und freundlicher Zuwendung gegenüber dem
Gast. Die ungarischen Hoteliers sollten hier Lehrgänge absolvieren, wie man so was macht. Ob´s was nützt?! Diese Zuwendung ist ganz im Sinne der Gäste und
dem des Gastgeber-Paares sowie seinen 180 Mitarbeiterinnen, die damit einen „nachhaltigen Effekt“ bei den Gästen erzielen.
Auf der Gesundheitsseite wird dieses unterstützt durch den Hausarzt Dr. Putz, der die Gäste sehr charmant berät, und selbstverständlich durch die Qualität aus
der feinen Küche des Chefs Johann Papst, einem Steirer, mit seinen 30 Leuten und von den regionalen Köstlichkeiten, die sie auf die Teller, Tassen und auf das
Buffet bringen. Die Erzeuger kann man übrigens bei kürzeren Ausflügen in die Umgebung besuchen, so den Almochsenzüchter „ALMO“, von dem sich Johann
Lafer auf seiner Stromburg versorgt, oder die Schnaps-und Essigdestination Gölles, den bekannten Schokoladier Zotter mit der Marke „fairtrade,
Riegersburg“. Jene attraktive 800jährige Burganlage gleichen Namens braucht aber ein wenig mehr zeitliche Zuwendung. Dass es dann dort auch noch römische
Ausgrabungen gibt, ist schon fast nicht mehr erwähnenswert. Die hoteleigene Fahrradflotte aber durchaus, denn das gehört zum Bewegungsprogramm für
diejenigen, die das möchten, die anderen gehören auf die Badeliegen, nehmen an einem der attraktiven Ausflugsprogramme des Hotels***** Steirerhof in die nähere
Umgebung teil, bzw. lehnen sich im Sessel zurück und fühlen sich hier wie „Gott in der Steiermark!“
HOTEL und SPA Der Steirerhof***** Bad Waltersdorf A-8271 Tel.: +43/3333/3211-0, Fax: -444 reservierung@dersteirerhof.at www.dersteirerhof.at
Advertorials auf www.pesterlloyd.net
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(c) Pester Lloyd
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