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(c) Pester Lloyd / 32 - 2009 TOURISMUS 2009
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Pannoniens genussreiche Oase
Ein Besuch im Hotel VILA VITA**** mit Feriendorf im Seewinkel Neusiedler See
Das Terrain das Viersterne Hotels ist die Pannonische Steppenlandschaft um den Neusiedler See, die als Nationalpark anerkannt und zum UNESCO-Weltnaturerbe geadelt wurde: flaches
Puszta-Grasland, Baumgruppen, viele Tiere, unzählige Vögel, insbesondere Störche. Eine dieser Familien „Adebar“ sitzt zu fünft auf dem Dach und ist vom Hotel aus per Kamera zu beobachten, was
die Kinder überaus erfreut – und die Älteren ebenso.
Man glaubt es nicht, was unter dem
Storchennest im bescheiden wirkenden Rundbau des Hotels VILLA VITA so drinnen steckt und erst gar nicht, was drumherum alles so los ist. VILA VITA ist eine regelrechte Wundertüte, in der in
jeder Ecke Überraschungen stecken. Und für wen? In erster Linie für Familien mit Kindern jeden Alters, am besten aber für solche, die schon gerne mal alleine was
unternehmen wollen: Radeln, Umherstreifen, Baden, Wandern u.s.w. Das Hotel selbst beinhaltet ein großes Restaurant mit Bufettbereich und
ein kleineres, eleganteres á la carte Rund-Restaurant in Mühlenoptik, einen Weinkeller mit repräsentativen Flascheninhalten, einen „Marktplatz“ zum Einkauf vom hiesigen Wein über Schmuck bis
Bademoden.
Und das, was hier in den Restaurants auf die Teller kommt, kann sich
sehen und schmecken lassen – hat einfach Spitzenniveau. Der Wiener Chefkoch Michael Graf verbindet traditionelle burgenländische Küche mit
modernen gastronomischen Erwartungen unter nahezu ausschließlicher Verwertung regionaler Produkte. Die ungarischen Gäste staunen darüber
und wundern sich erfreut, wie so etwas nur ein paar Kilometer hinter der Grenze möglich ist...
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Eine schmucke Wellnessoase, nicht eben groß, aber innen und außen von
Liegenwiesen umschlossen, erwartet die Gäste. Die innere Sauna mit verschiedenen Kabinen und Ruheplätzen, die neuere, von außen über
einen Holzsteg - quasi als Oase in der Oase - zu erreichen. Das großzügige Holzhaus hat Eigenständigkeit, eine Longe-ähnliche Terrasse
mit Riesensesseln und einen Naturbadesee, der nicht nur eine Wohltat an Kühle im heißen Pannonien ist, sondern auch den kleinen Innenpool
entlastet. Die eigene Massage- und Schönheitsabteilung hat freundliche, und wie das gesamte Hotel, kompetente MitarbeiterInnen. Die ausprobierte Rückenmassage war eine nachhaltige Wohltat!
In der Zwischenzeit amüsiert sich das junge Volk beim Billard, die älteren
Semester oder die Seminarteilnehmer nebenan in der Pianobar, z. Zt. allerdings ohne Piano, weil der Eigentümer das gute alte Stück eben mal
seinem besten Freund zum Geburtstag geschenkt hat. Bis das nächste auftaucht, wird man hier herzlich von netten ungarischen Kellnern
bedient und unterhalten, die genau hierher gehören, denn Pannonien ist die Kultur beiderseits der Grenze, die den Menschen wieder gescheng(k)t wurde.
Als besonderes Schmankerl gelten die schönen Zimmer und die neuen Adebar-Suiten, die auf geringen
Raum unterm Dach (ganz nahe dem Namensgeber) Wohnatmosphäre, Arbeitsmöglichkeiten aber zuförderst Entspannung bieten. Eine große Rundbadewanne im ästhetisch gestalteten Zimmer,
oder diskret hinter Jalossetten, Sandsteinelemente und eingebaute Barschränke mit Wein aus der Region, und selbstverständlich ein bequemes Bett, großer
TV-Flachbildschirm, Internet (gegen Bezahlung!), Sitzecke und eine Espressomaschine!
Schließlich ist im Hause tatsächlich noch Platz für sieben große
Konferenzräume (von 40 bis 110 qm), damit das Hotel auch in kühleren Zeiten genug zu tun hat, aber auch jetzt fanden Firmenevents statt, um
die Mitarbeiter außerhalb ihrer Arbeitsmittelpunkte zu lockern und/oder ihnen in besonderer Weise für ihre Arbeit zu danken. Auch in der
gegenwärtigen sehr gut ausgelasteten Hauptsaison war eine größere Gruppe zu Gange, ohne dass man ständig über die Schlipsträger stolpern
musste oder von ihrem Handyren belästigt wird. In diesem herrlich gepflegten Riesenareal ist viel Platz für alle. Selbst die Pausenversorgung
für die Seminarteilnehmer wird unmittelbar vor den Räumen gereicht. Für Großveranstaltungen steht die Seewinkelhalle, gegenüber dem Hotel,
zur Verfügung, von wo aus auch viele Feinschmeckerveranstaltungen in die Region wirken.
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So überlegt und konzentriert das Hotel Vielfalt unter seinem Dach
vereint, so weiträumig, ja unbegrenzt ist der Außenbereich. Entlang der Straße neben dem Hotel zieht sich das Feriendorf mit kleineren und
größeren Ferien-Häusern mit seinen reet- oder ziegelgedeckten Dächern dahin. Es ist in nestartige Bereiche unterteilt, Weinlauben- und Schilfdorf
genannt, wo die Familien auf dem kleine Dorfplatz auch gemeinsam grillen, sitzen, individuell leben, auch lieben und in letzter Zeit –
möglicherweise krisenbedingt - wieder mehr selbst kochen! Auf den Straßen radelt es in allen Größenordnungen, aber eigentlich hat man
nicht den Eindruck von sehr vielen Kindern. Alles verläuft sich, weil alle viel beschäftigt sind:
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So zum Beispiel am und im Badesee mit Platz für Schwimmer und Nichtschwimmer, mit viel
Abstand zwischen den Liegen, kleine Gastronomie und einer Brücke zur Insel, die ein Galeriehäuserl beherbergt, wo sich auch glücklich Verheiratete tummeln. (Schließlich
lautet der Witz dazu: „Sind Sie glücklich verheiratet oder malt Ihre Frau auch?!) Am Abend war 19 Uhr „Malen mit Rotwein“ ausgewiesen. Allerdings sind die Rotweine - wir
sind hier im „Blaufränkischenland“ - besser zum Trinken geeignet, oder vielleicht doch zu beidem...!
In der Nähe zum Badesee platziert sich die Villa
Kunterbunt - Astrid Lindgreen lässt grüßen - mit tollen Beschäftigungen für die lieben Kleinen. Für sie und die Großen dann vorn neben der
Einfahrt der Pferdestall zum Einstellen der eigenen Tiere. Die Hotel-Pferde stehen für Kutschfahrten und zum Reiten bereit. Auch an
das Ponnyreiten und den Streichelzoo wurde gedacht. Überhaupt ist den Architekten an den Gebäuden viel Pannonisches gelungen: in der St.
Martinskapelle (St. Martin soll in der Nähe von Pannonhalma geboren worden sein!) kann geheiratet werden, wie auch im Obstgarten, der ganz romantisch mit der Kutschen zu erreichen ist.
Die Csárda mit Reetdach, eine Schönheit für sich, lockte mit einem
Stelzenabend und diversen Bierproben. Und weiter draußen im Gelände stehen „antike“ weiße Esel, deren vier Wochen altes Jungtier „Doolittle“
genannt wurde, weil es am Abend der Premiere von „My Fair Lady“ auf der Mörbischer Seebühne am Neudsiedler See just geboren ward.
Burgschauspieler Helmut Lohner inszenierte das Stück und spielte und sang selbst auch den „Doolittle“. Ein Schelm aber der, der Böses dabei denkt...!
VILA VITA Hotel und Feiendorf Pannonia A-7152 Pamhagen,
Tel.: 0043/2175/2180-0, Fax-444 e-mail: info@vilavitapannonia.at
www.vilavitahotels.com
www.storch.at
(c) Pester Lloyd
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