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(c) Pester Lloyd / 33 - 2009 WIRTSCHAFT 12.08.2009
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300 Mrd. weniger Staatseinnahmen in Ungarn

Der ungarische Staat muss sich für 2010 auf Mindereinnahmen von bis zu 300 Milliarden Forint (ca. 1,22 Mrd. EUR) einrichten. Das sagte Finanzminister Péter Oszkó am Mittwoch im ungarischen Frühstücksfernsehen. Das bedeutet, dass der Staatshaushalt, der schon im Frühherbst beschlossen werden soll, um weitere 300 Mrd. HUF gekürzt werden muss, um das mit der EU und dem IWF ausgehandelte Defizitziel von 3,8% einhalten zu können. Besonders schmerzlich ist dabei das hohe Defizit der Sozialversicherung, dass wohl schon im September 200 Mrd. HUF erreichen wird, dass man aber bis Jahresende auf wenigstens 155 MRd. zu drücken hoffe. Ende August steht dem Land eine Art weitere Wirtschaftsprüfung bevor. Experten des IWF, der Weltbank und der EU werden dann anreisen, um die Umsetzung der Massnahmen zu kontrollieren, die als Bedingung für die Gewährung des 20 Mrd. EUR-Rettungskredites vereinbart wurden.
 

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