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(c) Pester Lloyd / 34 - 2009
WIRTSCHAFT 20.08.09 _______________________________________________________
Roadrunner
Ausbau von Neben- und Umgehungsstrassen in Ungarn mit Hilfe der EU
Der Ausbau von Verbindungsstrassen, vor allem aber die Schaffung von Umgehungsmöglichkeiten für den Transitverkehr ist Ziel eines gemeinsamen
Programmes der Komitates Pest und der EU. Bei einer Präsentation wurden einiger der 2008/2009 durchgeführten und/oder noch in Durchführung
befindlichen Projekte vorgestellt, die insgesamt Investitionen rund 7 Millionen EUR erfordern und Teil eines gigantischen Straßenprogrammes sind.
Der Staatssekretär im Wirtschafts- und Entwicklungsministerium, László Varju
stellte hier vor allem die Erneuerung und den Ausbau von Umgehungsstrassen in den Vordergrund, die nicht nur die Lebensqualität der Einwohner der teilweise
sehr geplagten Orte verbessern wird, sondern auch eine Beschleunigung für die Transportunternehmer darstellt.
Letztendlich wird es durch den Ausbau auch eine Erhöhung der
Verkehrssicherheit geben, Ungarn fabriziert EU-weit noch die meisten Verkehrstoten pro gefahrenem Kilometer. Der Zustand der Strassen ist zwar eine kleine, aber doch eben auch eine Ursache dafür. Der
Staatssekretär sagte dazu, diese Projekte zeigten, wie konkret sich Europa für die ungarischen Menschen auswirkt.
"Wir tendieren immer noch dazu, zu denken, dass Europa etwas Fernes ist, dabei
baut Europa längst schon an unserer Türschwelle", wurde der Politiker blumig. Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren mit Hilfe von EU-Geldern 79
Straßenbauprojekte vereinbart worden, die insgesamt 1.100 Kilometer betreffen und insgesamt 50 Milliarden Forint, ca. 182 Mio EUR bewegten.
Bei den Projekten geht es u.a. um die Erneuerung eines 10,4 Kilometer langen
Verbindungsstückes der 3103 zwischen Isaszég und Gödöllö, die Neuasphaltierung der Auffahrt bei Szód und die Renovierung zweier Brücken ebenda. Ausgebaut
werden auch die Strasse 4606 bei Újlengyel und ein Abschnitt der Strasse zwischen Szigetszentmiklós und Szigethalom sowie die Verbindung von dort nach Csepel.
Weitere Projekte bieten neue Umfahrungen auf insgesamt 33 Kilometer bei Szob-Hont bis hin zur Ausbesserung des Grenzüberganges in die Slowakei und der
dortigen Nebenstrassen bei Bernecebarát, Letkés, Ipolytölgyes, Vámosmikola und Kemence.
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